Langeoog 2013: 11. Psychotherapietage des Kindes- und Jugendalters

Langeoog 2013: 11. Psychotherapietage des Kindes- und Jugendalters
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Produktinformationen "Langeoog 2013: 11. Psychotherapietage des Kindes- und Jugendalters"

DVD 1

U. Garrels/ W. Heine/ M. Schulte-Markwort/ F. Resch
Begrüßung, Einführung


P. Hochgatterer
Eröffnungsvortrag: Poesie der Kindheit: Der Zornanfall, der Goldfisch und das Lächeln im Schlaf – Annäherung an ein paar Nebensachen

Neben der vergleichsweise hohen Lebenserwartung genießen wir Menschen, die wir beruflich mit Kindern zu tun haben, das Privileg, manchmal etwas weniger als andere an der Illusion festhalten zu müssen, die Dinge im Griff zu haben. Trotzdem fühlen auch wir uns hinter den Palisaden unserer Theoriefestungen am sichersten und sind es gewohnt, uns mittels souverän gesetzter begrifflicher Manöver Unangenehmes vom Leib zu halten. Dass uns dabei eine Dimension verloren zu gehen droht, auf die möglicherweise unser aller Neigung, mit Kindern zu tun zu haben, zurückzuführen ist, übersehen wir leicht. Die Rede ist von unserer Lust an den Geschichten, die uns erzählt werden, von den Momenten, in denen es keine Worte braucht, vom Vergnügen am bloßen Hinschauen, von der kleinen Traurigkeit und von der großen Szene. Die Rede ist von Pathos, Mitleid und Empörung, also von jenen Dingen, die einerseits ein wenig den Geruch des Unerlaubten an sich tragen, von denen andererseits der Verdacht besteht, dass sie es sind, die uns in Wahrheit berühren. Eine kleine Poetik der Kindheit.

C. Berents
Gestaltungsräume für Kinder: Räume für Kinder gestalten – von der Aufklärung bis zu Minecraft

"Kinder sollten wenn irgend möglich, einen Raum haben, in dem sie das sein können, was sie wollen, in dem sie herrschen. Jedes Ding darin gehöre ihnen, - ihre Fantasie gestaltet es"

A. v.d. Wense
Das Frühgeborene als Kind

Ganz bewusst verzichtet der Vortragstitel auf das Adjektiv "ehemalige Frühgeborene" und erst recht auf das Diminuitiv "Frühchen". Denn Frühgeborene bleiben immer zu früh geborene Menschen, selbst wenn der Behandlungsverlauf noch so günstig sein mag und das Kind später ohne Probleme psychomentaler oder somatischer Art aufwachsen kann. Frühgeburtlichkeit ist trotz aller Fortschritte auch heute noch eine große medizinische Herausforderung. Die Inzidenz hat in den vergangenen 15 Jahren in allen Industrienationen um bis zu 20% zugenommen.Der Vortrag fasst das aktuelle Wissen über die langfristigen Störungen und Auffälligkeiten von Frühgeborenen und ihren Familien in den somatischen sowie kognitiven, psychomentalen und emotionalen Lebensbereichen zusammen. Dies wird verbunden mit der Forderung nach einer psychosomatischen Sichtweise, nicht nur von Anfang an, sondern auch und gerade in der Langzeitperspektive.

DVD 2

Annegrethe Stoltenberg
Kirche mit Kindern: Wie sieht die evangelische Kirche Kinder? - Theologische Grundlagen -

Was bietet die evangelische Kirche für Kinder? Die Taufe, der Kindergottesdienst, die Geschichten der Bibel, Rituale, die Feste des Jahreskreises, die KiTa, Evangelische Familienzentren und die evangelische Erziehungsberatung – das alles sind konkrete Angebote, die Kinder befähigen können, mit Krisen, Brüchen und Übergängen umzugehen; Angebote, die ihnen ein grundlegendes Verständnis von Wirklichkeit ermöglichen, die ihnen eine ethische Grundbildung vermitteln und sie befähigen, ein Wertesystem zu etablieren. Diese grundlegenden Themen korrespondieren mit ganz alltäglichen Fragen des Kindes: Wo finde ich Schutz und Geborgenheit? Warum muss jemand sterben? Wer bin ich, wer darf ich sein? Warum soll ich andere gerecht behandeln? Warum glauben manche Kinder an Allah? Was bedeuten diese Angebote im aktuellen gesellschaftlichen Kontext, vor allem im Blick auf Identitätsentwicklung und Resilienz?

F. Resch
Wie lassen sich psychische Erkrankungen im Kindesalter verhindern?


Vertes-Schütter
Theater mit Kindern

Wenn wir uns fragen, welchen Platz das Theater im Leben der Kinder haben soll, muss es dabei sowohl um die Teilhabe von Kindern an den Angeboten der Theaterkunst gehen, als auch – und vielleicht noch viel mehr – um die eigene künstlerische Aktivität der Kinder. Alle Kinder brauchen Theater! Beim Theaterspielen erwerben sie wichtige Kompetenzen: Koordination und Körperbeherrschung, die Erfahrung eigener Grenzen, der Austausch und das Zusammenspiel mit anderen, die Darstellung eigener Wünsche und Fantasien. Die Dimension des Theaters, Gemeinschaftserlebnisse zu ermöglichen, ist angesichts der heutigen Individualisierung und Vereinzelung besonders wichtig. Theater ist ein komplexes Medium, das die anderen Künste, Musik, Gesang, Tanz, Bildende Kunst, Literatur sowie Film, Video und Computeranimation in sich einschließen kann. Es ist ein großes Laboratorium der Träume, Ängste, Wünsche und Entwürfe, das allen Kindern als Spielfeld für ihre Persönlichkeitsentwicklung offen stehen sollte.

DVD 3

Annemarie Stoltenberg
Das Kind in der Literatur: "Es spukt das schwarze Tier Gewissen." Das Familientribunal als universalstes Motiv der abendländischen Literatur


Annemarie Stoltenberg
Literatursalon


M. Schulte-Markwort
Die Liebe zum Kind

Wer kennt sie nicht, die Liebe zum Kind? Jeder, der eigene Kinder hat, jeder mit Patenkindern oder jeder mit professionell anvertrauten Kindern kennt dieses scheinbar unabgeleitete, ja biologische Gefühl der Liebe zum Kind. Ein tiefes Gefühl des Hingezogen-Seins verbunden mit fürsorglichen Gefühlen und Schutzimpulsen stellen die eine Seite dieser Liebe dar - die andere ist geprägt von Unverständnis, Neid, Hass und destruktiven Impulsen. Nach einer Annäherung an die biologischen Wurzeln der Liebe zum Kind wird der Beginn beleuchtet, dieser erste unwiederbringliche Kontakt im Moment der Geburt, der für Mutter und Vater unterschiedlich verstanden werden muss. Welche Hürden können sich dann in der fortlaufenden Entwicklung auftun? Was geschieht, wenn die Liebe misslingt?

DVD 4

L. Thun-Hohenstein
Psychotherapeutische Zugänge zum Kind

Die Psychotherapie gilt als Königsdisziplin in der Behandlung seelischer Erkrankungen im Kindesalter. Welche Psychotherapie jeweils zum Einsatz kommen soll ist dabei nicht so klar, eine sogenannte "Integrative", eine störungsspezifische oder eine theoriegebundene? Oder eben die, die der/die Therapeutin beherrscht ? Noch wichtiger erscheint die Frage, wie gelingt es zu den Kindern einen Zugang zu finden, sie zur Therapie zu motivieren, eine Veränderungsbereitschaft zu erzeugen und einen therapeutischen Kontrakt zu entwickeln? Wie mit Blockaden und Hemmungen umgehen?

(Kongress: 61. Langeooger Fortbildungswochen: Vorträge der 11. Psychotherapietage des Kindes- und Jugendalters vom 20. - 24. Mai 2013, Langeoog, 4 DVDs)

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Hersteller Langeoog

Artikel-Nr.: AN3161D

 

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