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Voss, Ursula: Traum und Bewusstsein - Wieviel Selbst steckt im Traum?
Wieviel Selbst steckt im Traum? Geschichten und Bilder, die unser Gehirn nachts während des sogenannten Rapid-Eye-Movement-Schlafs generiert, sind meist bizarr und befremdlich. Zugleich fühlen sie sich jedoch auch vertraut an. Wir wissen während des Traums, von wem wir gerade träumen, und doch sieht der/diejenige ganz anders aus als in Wirklichkeit. Wir erkennen die Umgebung, in der wir uns befinden, obgleich wichtige Elemente fehlen oder verändert sind. Unser Handeln im Traum stellen wir nicht in Frage, trotz offensichtlichem Mangel an Logik und Moral. So ist es beispielsweise nicht ungewöhnlich, dass wir im Traum Dinge miteinander verknüpfen, die Jahrzehnte auseinander liegen. Auch sind viele Träume aggressiven Inhalts. So werden wir ebenso scheinbar grundlos von Angreifern oder Ungeheuern bedroht wie wir ohne Reue oder schlechtes Gewissen Anderen Gewalt antun. Typischerweise fragen wir nachts nicht nach dem "Warum". Diese Frage stellen wir erst nach dem Erwachen. Trotz der meist nur bruchstückhaften Erinnerung versuchen wir, Sinn in dem intensiven Traumgeschehen zu finden und den Trauminhalt auf unser Wachleben zu projizieren. Dahinter steckt oftmals der Wunsch, mehr über uns selbst in Erfahrung zu bringen als uns dies mithilfe der Reflexion möglich ist. Auch fürchten manche, dass Träume prophetischen Charakter haben könnten. Eine Voraussetzung dafür wäre, dass Träume einzigartig sind. Eine andere wäre, dass sie uns spiegeln, dass Veränderungen an unserem Selbst im Traum manifest werden. Stimmen diese Annahmen mit wissenschaftlichen Untersuchungen überein? PD Dr. Ursula Voss ist Psychologin; sie promovierte mit einer Arbeit zu Stressverarbeitung und Schlaf an der University of Southern Mississippi in Hattiesburg, USA, lehrt nun als Privatdozentin an der Universität Frankfurt am Main und leitet die Schlaf- und Trauma-Ambulanz am psychiatrischen Krankenhaus Vitos Hochtaunus. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bewusstseinsforschung und psychologische Schlafforschung. Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth, ca. 41 Min. als Sofortdownload (38 MB audio, 251 MB video) >> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich
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Erbguth, Frank: Narkose - Koma - Wachkoma - Erkenntnisse zum "abgeschalteten" Bewus...
Erkenntnisse zum "abgeschalteten" Bewusstsein

Es gibt unterschiedliche Zustände, in denen unser Bewusstsein "abgeschaltet" zu sein scheint: (1) in natürlicher Weise im Schlaf (griech. "Hypnos"; in der Antike der Bruder des Todes Thanatos und Vater der Träume), (2) bei Schädigungen des Gehirns im Koma (griech. "tiefer Schlaf") und (3) bei einer Narkose ("künstliches Koma") in Form unterdrückter Hirnaktivität durch zugeführte Substanzen. (...)

Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth
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Walter, Henrik: Der ganz normale Wahnsinn - Bewusstsein, Hirnforschung und psychisc...
Bewusstsein, Hirnforschung und psychische Erkrankung Werden wir menschliches Denken, Fühlen und Erleben jemals wissenschaftlich vollständig erklären können? Darüber lässt sich im Lehnstuhl trefflich streiten: "Du bist Dein Gehirn!" sagen die einen; "Die Existenz von neuronalen Korrelaten des Geistigen ist trivial!" die anderen. Trotz einer Vielzahl unterschiedlicher Positionen zu psychischen Erkrankungen ist es inzwischen unbestritten, dass psychische Erkrankungen immer auch mit entsprechenden Hirnveränderungen einhergehen, und jede Form der Therapie, auch die Redekur, nur über ihre Einwirkung auf das Gehirn Effekte haben kann. Deswegen können wir etwas über den menschlichen Geist aus der biologischen Psychiatrie lernen. Henrik Walter stellt die aktuelle Diskussion um das psychiatrische Diagnosesystem vor, erläutert den Ansatz der biologischen Psychiatrie, zeigt neuartige Methoden und aktuelle Erkenntnisse aus der biologischen Psychiatrie auf. Er klärt einige weitverbreitete und hartnäckige Missverständnisse zum biologischen Ansatz auf, kommentiert die populäre Bewegung der Neurokritik und zeigt methodische, erkenntnistheoretische und ethische Grenzen eines biologischen Ansatzes auf. Er wirft die Frage auf, wie lange wir noch auf einen "Darwin des Gehirns" warten müssen, oder ob wir ihn vielleicht schon gefunden haben. Prof. Dr. Dr. Henrik Walter ist Psychiater, Hirnforscher und Philosoph. An der Charité - Universitätsmedizin Berlin ist er Professor für Psychiatrie mit Schwerpunkt psychiatrische Neurowissenschaft und Neurophilosophie sowie Leiter des Forschungsbereichs Mind and Brain. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. schizophrene und affektive Störungen, die Interaktion von Emotion und Kognition sowie die Philosophie des Geistes. Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth, ca. 44 Min. als Sofortdownload (44 MB audio, 169 MB video) >> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich
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Kühnen, Ulrich: Kultur und Kognition - Wie das Selbst das Denken formt
Wie das Selbst das Denken formt Wie beeinflusst die Kultur das Selbstkonzept einer Person? Welche Konsequenzen hat das Selbstkonzept für ihr Erleben und Handeln? Das Verhältnis zwischen dem Einzelnen und sozialen Gruppen, denen er angehört, bzw. die relative Betonung von Autonomie vs. sozialer Eingebundenheit, stellen eine der wichtigsten Kulturdimensionen dar. Entlang dieser Dimension finden sich auch Unterschiede in den Selbstkonzepten der jeweiligen Kulturmitglieder. So können Personen sich selbst einerseits vorwiegend durch solche Aspekte definieren, die die eigene Unabhängigkeit betonen (etwa eigene Ansichten, Fähigkeiten oder Eigenschaften). Andererseits kann das Selbst durch solche Merkmale definiert werden, die den sozialen Bezug zu anderen Personen herstellen (z.B. eigene Gruppenmitgliedschaften oder soziale Rollen). Wann immer ein psychologischer Prozess die eigene Person betrifft, wirkt sich der Unterschied in den Selbstkonzepten auf das Ergebnis aus. Dies gilt zum Beispiel auch für subjektive Erklärungen von eigenen und fremden Handlungen. Personen neigen generell dazu, den Einfluss von internen Merkmalen des Handelnden (etwa seine Motive oder Einstellungen) zu überschätzen, situative Einflüsse jedoch nicht ausreichend zu berücksichtigen. Eigene Entscheidungen werden überdies als Ausdruck der persönlichen Identität angesehen und als solche oftmals auch im Nachhinein gerechtfertigt. Diese Urteilstendenzen sind in solchen Kulturen, die die Autonomie des Einzelnen betonen, besonders stark ausgeprägt. Prof. Dr. Ulrich Kühnen ist seit 2003 Professor für Psychologie an der School of Humanities & Social Sciences (SHSS) der Jacobs University Bremen. Er ist Gründungsmitglied der Bremen International Graduate School for the Social Sciences (BIGSSS). Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. die Psychologie des Selbst-Konzepts, interkulturelle Unterschiede im Denken, Fühlen und Handeln und Metakognition. Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth, ca. 34 Min. als Sofortdownload (34 MB audio, 171 MB video) >> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich
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Beckermann, Ansgar: Selbstbewusstsein ohne Ich - Wie kognitive Wesen lernen, sich als T...
Wie kognitive Wesen lernen, sich als Teil der Welt zu sehen Was sehe ich, wenn ich in den Spiegel schaue? Mein Ich? Mein Selbst? Nein, ich sehe mich, nur mich - das Lebewesen, das ich bin. Dass es in jedem Menschen, sozusagen als inneren Personenkern, ein Ich oder Selbst gibt, das wie ein Operator in einer Schaltzentrale das ganze Denken und Handeln dieses Menschen steuert, ist eine Annahme, die sich erst im 17. Jahrhundert entwickelt und die - als massiver philosophischer Irrtum - eine Menge Unheil angerichtet hat. Aber wenn es kein Ich und kein Selbst gibt, was kann dann Selbstbewusstsein bedeuten? Viele Lebewesen - auch wir Menschen - sind kognitive Wesen, die, um angemessen in ihrer Umwelt agieren zu können, diese Umwelt repräsentieren müssen. Wir müssen herausfinden, welche Dinge es in unserer Umwelt gibt, was das für Dinge sind, welche Eigenschaften sie besitzen und in welchen Beziehungen sie zueinander stehen. Für die meisten Zwecke ist es jedoch nicht nötig, dass wir uns selbst als Teil unserer Umwelt repräsentieren. Diese Notwendigkeit ergibt sich erst, wenn wir in einer Umwelt leben, in der es andere kognitive Wesen wie uns selbst gibt. Denn für diese kognitiven Wesen sind wir Teil ihrer Umwelt, und deshalb repräsentieren diese Wesen uns auch als Dinge in ihrer Umwelt. Wenn wir das bemerken, beginnen wir zu verstehen, dass auch wir in der Tat Dinge in unserer Umgebung sind, die einen bestimmten Ort und die bestimmte Eigenschaften haben. Selbstbewusstsein - ein Bewusstsein unserer selbst - entwickelt sich also, wenn wir uns selbst explizit als Dinge in unserer Umwelt repräsentieren und wenn wir versuchen herauszufinden, wo wir uns befinden, welche Eigenschaften wir haben und - zum Schluss - wie wir selbst unsere Umwelt repräsentieren. Prof. Dr. Ansgar Beckermann ist Professor für Philosophie an der Universität Bielefeld, seit 2010 im Ruhestand. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Handlungstheorie, Philosophie des Geistes, Erkenntnistheorie, Willensfreiheit und Religionsphilosophie. Aktuelle Buchpublikationen: "Gehirn, Ich, Freiheit: Neurowissenschaften und Menschenbild" (mentis, 2008), "Glaube" (de Gruyter, 2013). Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth, ca. 35 Min. als Sofortdownload (33 MB audio, 112 MB video) >> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich
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Singer, Wolf: In unserem Kopf geht es anders zu, als es uns scheint - Das Gehirn ...
Das Gehirn - ein sich selbst organisierendes System
Unsere Intuition legt nahe, dass es in unserem Gehirn eine Instanz gibt, die über alle im Gedächtnis gespeicherten und durch Sinnessignale ergänzten Informationen verfügt. Dieser Instanz obläge es, das Geschehen im Körper und der Welt draußen zu interpretieren, daraus Schlüsse zu ziehen, Entscheidungen zu fällen und zukünftiges Handeln zu strukturieren. (...)

Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth
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Koch, Christof: Das Leib-Seele-Problem im 21. Jahrhundert - Die biologischen Grundl...
Die biologischen Grundlagen des Bewusstseins Zu Beginn des dritten Jahrtausends versuchen Wissenschaftler zu verstehen, wie subjektive, phänomenale bewusste Empfindungen von hochorganisierter Gehirnmaterie hervorgebracht werden. Im Vortrag wird der Kenntnisstand der Anatomie und Physiologie des Bewusstseins zusammengefasst, die Grenzen unseres Wissens aufgezeigt und aktuelle Experimente mit Menschen, Affen und Mäusen vorgestellt, die die neuronalen Korrelate von Bewusstsein dingfest machen. Christof Koch beschreibt den vielversprechendsten theoretischen Zugang, der auf Schaltkreiskomplexität und Informationstheorie beruht, und daraus zieht daraus Folgerungen für Bewusstsein bei natürlichen und künstlichen Systemen. Prof. Dr. Christof Koch ist Neurowissenschaftler und Physiker. 1982 promovierte er am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen, seit 1986 ist er Professor für kognitive und Verhaltensbiologie am California Institute of Technology und seit 2011 der Chief Scientific Officer am Allen Institute for Brain Science in Seattle. Aktuelle Buchpublikation: "Bewusstsein: Bekenntnisse eines Hirnforschers" (Spektrum, 2013). Eröffnungsvortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth, ca. 77 Min. oder 105 Min. (inkl. Einführung) als Sofortdownload (78 MB audio, 307 MB video) >> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich
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