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Prozessorientierung in der personzentrierten Arbeit.
Wege und Ziele.

Die zentrale Intervention der personzentrierten Psychotherapie und Beratung ist die Empathie, d.h. die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle und Handlungen einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und dieser Person das Verstandene mitzuteilen. Intensität, Präzision und Konstanz der Empathie des Therapeuten bestimmen den therapeutischen Prozess. Die inhaltliche Festlegung des Ziels wird gemeinsam mit den Klienten oder Patienten im Verlauf des therapeutischen bzw. des Beratungsprozesses entwickelt.
Diese Prozessorientierung war bei Vertretern der humanistischen Psychologie oft mit einem ausgeprägten Misstrauen gegen gezielte Planung des Vorgehens oder ein auf reine Symptomreduktion orientiertes Vorgehen verbunden. Andere Schulen der Psychotherapie und Beratung sehen das ganz anders. Kognitiv-Behaviorale Konzepte fokussieren sich auf die Planung der Therapieziele, Therapiemanuale und klar strukturierte Leitlinien. Gleichwohl findet auch dort mit Konzepten wie ACT und Schematherapie eine Öffnung im Hinblick auf ein stärker prozessorientiertes Arbeiten statt.
Doch was bedeutet dies nun konkret in den mannigfaltigen Bereichen von Beratung, Unternehmen, Organisationen, Kliniken, Beratungsstellen und ambulanter Therapie? Wie gehen Sie, wie gehen wir mit unterschiedlichen Interessen und Zielen im praktischen, personzentrierten Arbeiten um? Gibt es einen Widerspruch oder lässt sich über den Personzentrierten Ansatz (PZA) und die Wahrnehmung des Beziehungsangebots ganz einfach ein strukturiertes Vorgehen finden? Oder ist das gar kein Anspruch, den wir haben oder den Sie haben? Weil der Weg das Ziel ist? Was verbinden Sie mit Prozessorientierung und Zielorientierung im PZA?

Der Jahreskongress der GwG bot Raum, sich über diese Fragen auszutauschen und wurde mit eröffnenden Vorträgen von Prof. Dr. Jürgen Kriz, Prof. Dr. Günter Schiepek und Dr. Johannes Wiltschko begonnen. Die Veranstaltung richtete sich an alle, die sich einem humanistischen Menschenbild verbunden fühlen oder dies praktisch kennenlernen wollten.

09. bis 11. Juni 2017, Würzburg

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Wiltschko, Johannes: Prozessorientierung = Beziehungsorientierung
Essentials aus der focusingorientierten Praxis

"Lasse die Theorie deiner Erfahrung nicht den Weg versperren. Erleben und Erfahrung verändern die Theorie" (Gendlin).
Wenn wir in der therapeutischen Situation sind, bemerken wir, dass "Prozess"-Erleben und "Beziehungs"-Erleben nicht voneinander trennbar sind. "Prozess" steht für konkret erlebte kleine Veränderungsschritte, die eins sind mit der gefühlten "Beziehung" - sowohl für den/die Klient/in als auch für den/die Therapeuten/in. (...)

Vortrag im Rahmen des 17. Jahreskongresses der GwG, "Prozessorientierung in der personzentrierten Arbeit. Wege und Ziele.", 09. - 10. Juni 2017 in Würzburg
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Versteht man den Menschen als ein komplexes bio-psycho-soziales System, so ergeben sich daraus weitreichende Konsequenzen für die Psychotherapie. Aus einem meta-theoretischen Rahmen (Synergetik, Chaostheorie, complexity science) lassen sich sehr konkrete Bedingungen für die Unterstützung solcher Selbstorganisationsprozesse ableiten, die als therapeutische Heuristiken und Entscheidungshilfen bei den zahlreichen Mikroentscheidungen im Prozess dienen können (sog. Generische Prinzipien). (...)

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Die Grundbedingungen einer förderlichen Beziehung im Rahmen von Psychotherapie, Beratung und Coaching haben inzwischen selbst weit über den Personzentrierten Ansatz (PZA) hinaus große Beachtung gefunden. Hingegen fristet die "Aktualisierungstendenz" selbst innerhalb des PZA ein Schattendasein. Dieses zentrale Konzept von Rogers (aus der organismischen Gestalttheorie Kurt Goldsteins) wird meist entweder ignoriert oder aber glorifiziert und mystifiziert. (...)

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