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Die Frage, wer man ist, beantwortet sich häufig aus der Zugehörigkeit zu einer Familie, einer Gemeinde, einem Freundeskreis oder "Heimat"-Land. Was ist, wenn man diese Heimat verliert? Was braucht man dann, um neue Zugehörigkeiten zu finden, ja um sich selbst zu finden in all den äußeren und inneren Trümmern? Und umgekehrt:
Wenn so viel "Fremdes" ins Land kommt, in die Gemeinde, die Nachbarschaft, ins Haus, in alle sozialen Einrichtungen:
Was braucht man, um es aufnehmen, verstehen, annehmen und integrieren zu können? Wenn wir Erschütterung und Fremdheit überwinden wollen, weil das Trauma der anderen in unser Leben kommt und eigene Ängste weckt:
Was brauchen wir alle, um aus Spaltungstendenzen Integration werden zu lassen?
Diesen Fragen wird in Impulsvorträgen, Diskussionen und Workshops nachgegangen. Gleichzeitig wird darüber nachgedacht, was es braucht, damit wir diese Integrationsarbeit verkraften und aus dem Fremden das Neue und Anregende gewinnen können.

1. und 2. September 2017 in Düsseldorf

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