Beispielseminar Demoklienten

 

Arne Hofmann

Mitschnitt des online Livestream-Seminars mit Arne Hofmann vom 25. Februar 2022:

"EMDR-Therapie - Eine neurobiologisch orientierte Behandlung für traumatisierte und depressive PatentInnen"

EMDR Therapie ist eine junge Psychotherapiemethode, die sich in den letzten Jahren sehr weiterentwickelt hat. EMDR (Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing) wurde von der kalifornischen Psychologin Dr. Francine Shapiro in den Jahren 1987 bis 2001 entwickelt und hat in weniger als 20 Jahren die weltweite Anerkennung als eine der effektivsten Methoden im Bereich der Behandlung von Traumafolgestörungen erreicht. Grundlage dafür sind neben den über 30 durchgeführten wissenschaftlichen RCT Studien zur posttraumatischen Belastungsstörung die vielen eindrücklichen klinischen Erfolge, die mit EMDR Therapie ohne lange sprechende Therapie erreicht werden.

Grundlage von EMDR ist ein neurobiologisch orientiertes Diagnose- und Behandlungsmodell, das von Francine Shapiro entwickelte AIP Modell. In diesem Modell der adaptiven Informationsverarbeitung lösen pathogene, fehlgespeicherte Erinnerungskomplexe verschiedene Störungen einschließlich der klassischen und komplexen posttraumatischen Belastungsstörung aus. Durch den mittlerweile gefundenen Hauptmechanismus der EMDR Methode werden diese pathogenen Erinnerungen gezielt verarbeitet und die Symptomatik löst sich in dem meisten Fällen auf.
Dazu passt, dass in den letzten Jahren zunehmend wissenschaftliche Studien veröffentlicht werden, die die Wirksamkeit von EMDR Therapie auch über den Bereich der direkten Traumafolgestörungen (wie PTBS und kPTBS) u. a. auch im Bereich von depressiven Störungen, Angststörungen und Schmerzstörungen belegen.

 

 

 

Gunther Schmidt

Mit Live-Beratungsgespräch ab Min 30

 

Hypnosystemische Therapie von Angst-, Panik- und Zwangssyndromen sowie von Depressionen

Die Transformation von Ängsten, Zwängen und Depressionen in Bewegungsfreiheit, Selbstwirksamkeit, Selbstwertschätzung und erfüllende bezogene Individuation

Leidet jemand unter massiven Ängsten oder Panikattacken oder Zwangsproblemen, erleben sich Betroffene meist in sehr schmerzlicher Weise als ohnmächtiges, hilfloses, ausgeliefertes Opfer solcher Kräfte, ebenso bei intensiven Depressionen. Dies stellt auch TherapeutInnen vor schwierige Herausforderungen, dass sie mit starker Hoffnungslosigkeit, Apathie, Resignation usw. konfrontiert werden.

Betroffenen ist dabei selten bewusst, in welcher Weise sie sich (auf bewusster Ebene natürlich ungewollt) dabei auf unbewusster, unwillkürlicher Ebene quasi "hinein hypnotisieren" in dieses belastende Erleben. Dabei werden unbewusst düstere, als sehr gefährdend erlebte "Zukunftsfilme" imaginiert, die dann diese leidvollen Reaktionen erst auslösen.

Hypnosystemisch kann man das verstehbar machen als "Induktion einer ungewollten Problem-Trance". Meist sind diese dann verbunden auch mit Lösungsversuchen im Sinne von "Wegmachen", "Ausmerzen" etc. Dadurch entsteht ein oft gnadenloser Kampf gegen sich selbst mit destruktiven Eskalationen, die das Problem nur verstärken. Oft werden dabei auch in der Beziehung zu sich selbst und der Welt Abläufe wiederholt, die man schon in der Herkunftsfamilie erlitten hat.

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