Hüllemann, Klaus D.: Jung sterben - aber so spät wie möglich

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Produktinformationen "Hüllemann, Klaus D.: Jung sterben - aber so spät wie möglich"

oder das dritte Glück des greisen Silen

Das nun ist die seltsame Geschichte meines alten jungen Freundes Bernhard-Gunther Erickson. Bernhard-Gunther ist kein Satyr. Er hat keine Pferdeohren, aber er kann die Ohren spitzen. Er hat keine Hufe, aber er kann scharren. Und so durfte er dabei sein bei dem großen Fest des Dionysos mit den Flüssen von Wein, mit den Tafeln voller Pasteten, mit der Nymphen ausgelassenen erotischen Spielen und mit der bukolischen Idylle. Es war schon weit nach Mitternacht da wankte der Wächter der Dionysischen Knaben, der greise Silen oder der Papposilen, weintrunken auf Bernhard-Gunther zu und schmiegte sich an dessen Hals. Bernhard-Gunther unterdrückte den scharfen Gestank des Bockes, witterte er doch die Chance, Silen entlocken zu können, was das dritte und einzig mögliche Glück des Menschen sei. Silen wurde gesprächig: Das größte Glück des Menschen ist, nie geboren zu werden. – Zu spät. Das zweitgrößte Glück ist, früh zu sterben. – Schon zu spät. Das drittgrößte Glück des Menschen ist, jung zu sterben, Silen rülpste, dass Bernhard-Gunther vor Gestank halb ohnmächtig wurde, jung zu sterben, das aber so spät wie möglich, das ist das drittgrößte Glück des Menschen, das einzig mögliche.

Ich erspare hier Hörern und Lesern den schaurigen und widerlichen Rest der dionysischen Nacht. Ich bin ein deutscher Professor mit Manieren. Hab´ ich doch innere Medizin studiert, auch Psychotherapie und Sportmedizin dazu. Berate Bosse, Aufsteiger und Erben zumal, bin Direktor und Coach. Also herhören alle, die es wissen wollen, was man tun muss, um jung zu bleiben oder zu werden in jeder Phase des Lebens von 37 bis 104.

Die Hohe Schule der Lebensführung ist lernbar. Talent allein genügt nicht. Ausbildung, Lernkultur und Wert orientierte Haltung gelten als Voraussetzung. Die zwischenmenschliche Beziehung ist der Goldstandard.
Bergen, im Juni 2006

Themen aus seinem Manuskript

1. Einleitung
Alter kann so schön sein, wenn es sich ästhetisch entwickelt.
Alter kann so wertvoll sein, wenn es an Wissen und Erfahrung wächst.
Alter kann so tröstlich sein, wenn es Dankbarkeit und Liebe ausstrahlt.
1.1 Silen
1.2 Trivialität und Nicht-Trivialität
2. Biologische Gesetze
2.1 Das Überlebensprogramm, Stress
2.2 Körperliche Aktivität
2.3 Ernährung
2.4 Geistige Aktivität (Gehirntraining)
Das Gedächtnis ist ein Fundament der geistigen Aktivität.
3. Jenseits der Biologie
3.1 Der Kopf setzt sich durch (die vertauschten Köpfe, Thomas Mann)
3.2 Begeisterung und andere Eigenschaften -Leidenschaft
3.3. Bertrand Russell


(Kongress: "Altern als Chance - Zoff und Zärtlichkeit im Spiel der Generationen"
, Heidelberg, 28. - 30. September 2006, Vortrag, 44 Min., 1 CD / 1 DVD oder als Sofortdownload 44MB)

 

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Hersteller Hüllemann, Klaus D.

Artikel-Nr.: ZZ06-D4C

 

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