von Weiler, Julia: Sexualisierte Gewalt im Zeitalter des digitalen Exhibitionismus

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Produktinformationen "von Weiler, Julia: Sexualisierte Gewalt im Zeitalter des digitalen Exhibitionismus"

Welche Antworten braucht die Prävention und Intervention

Die digitalen Medien haben die Gesellschaft und auch das Phänomen der sexualisierten Gewalt fundamental und nachhaltig verändert. Aufwachsen im Zeitalter des (verordneten) digitalen Exhibitionismus stellt alle vor neue Herausforderungen. So ist z.B. Sexting – das Versenden von sexy Nachrichten oder Selfies nicht nur unter Jugendlichen ein großer Trend. Aber gerade für Mädchen und Jungen ist es aufregend: Sie können herausfinden: "Wie attraktiv bin ich?", "Wie komme ich an?", "Wie fühle ich mich dabei?" und dabei viel über sich selbst und andere zu lernen. Allerdings gehört eine Portion Mut dazu und sehr großes Vertrauen in den Empfänger oder die Empfängerin der Nachricht. Ist ein Foto oder ein Film erst einmal per WhatsApp, Skype, Facebook o. ä. versandt, verliert man jegliche Kontrolle darüber. JedeR, der diesen Inhalt in die Hände bekommt, kann ihn kopieren, verändern und verbreiten. Die Bilder oder Filme verbreiten sich immer wieder in Windeseile in der Schule, im Ort, im Verein, überall. Oft werden sie gedankenlos einfach weitergeschickt. Doch jeder, der sich an der Verbreitung dieser Bilder oder Filme beteiligt, wird Teil des Cybermobs. Abgesehen davon ist Sexting auch eine gezielte Strategie von Missbrauch-Tätern und -Täterinnen??
Worauf also sollten Fachkräfte achten? Was müssen wir wissen? Und wie reagieren, wenn ein Bild die Runde macht? Diese Fragen und noch mehr werden in dem Vortrag behandelt.

Julia von Weiler studierte Psychologie an der New York University und der Freien Universität Berlin.
Während ihres New Yorker Studiums arbeitete sie beim "Children’s Safety Project" in New York City, wo sie u. a. missbrauchte Kinder begleitete.
Von 1992 bis 1994 arbeitete sie als pädagogische Fachkraft in der "Mädchenvilla", der damals bundesweit ersten Wohngruppe für missbrauchte Mädchen im Alter von vier bis 14 Jahren. Von 1993 bis 2000 war sie Mitglied des Vorstands des Trägervereins – davon 5 Jahre 1. Vorsitzende.
Von 1999 bis 2002 unterstützte Julia von Weiler von sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen und Jungen sowie deren Bezugspersonen in einer Kölner Beratungsstelle.
Danach übernahm sie bis 2007 die psychologische Fachleitung bei der "Kind in Düsseldorf" gGmbH, einer stationären Facheinrichtung für Diagnostik und Therapie für gewaltgeschädigte Kinder im Alter von drei bis 12 Jahren (www.kid-facheinrichtung.de).
Seit 2003 ist sie die Geschäftsführerin von "Innocence in Danger e.V.", der deutschen Sektion eines internationalen Netzwerks gegen sexuellen Missbrauch, der sich insbesondere gegen die Verbreitung von Kinderpornographie im und über das Internet einsetzt (www.innocenceindanger.de). Sie ist Autorin diverser (Fach-)Artikel.

Vortrag im Rahmen des Kongresses "Trauma und Dissoziation bei Kindern und Jugendlichen" der DGTD, Berlin, 23. - 24. September 2016, ca. 42 Min. als Sofortdownload (50 MB audio, 278 MB video).

>> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich <<

 

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