Neville, Bernie: Rogers ernst nehmen (engl.)

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Produktinformationen "Neville, Bernie: Rogers ernst nehmen (engl.)"

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Jene, die über Carl Rogers' Arbeit schreiben, legen den Schwerpunkt auf seinen Beitrag zur Psychologie. Selbst Autoren, die sich mit dem personenzentrierten Ansatz identifizieren, nehmen ihn in der Regel als Philosoph nicht ernst. Doch, so wie Rogers selbst bemerkte, ist in der Arbeit von PsychotherapeutInnen deren persönliche Philosophie erkennbar - die Ansichten und Konzepte, die grundlegend in der Wahrnehmung ihres Selbst liegen und deren Verständnis dieser Art von Welt, auf der wir uns befinden.
Er bekräftigte, dass die eigene Philosophie in Bewegung ist und durch Erfahrung beeinflusst wird. Das ist in seinem Fall ganz klar. Jene Ideen, die in seinen frühen Formulierungen noch nicht entwickelt sind, werden später stärker ausgedrückt, bekräftigt von seinen eigenen Erfahrungen. Seine organische Philosophie verschiebt den Fokus von der Autonomie der KlientInnen zu unserem Eintauchen in einen kosmischen Prozess.
Rogers' Vorstellungen sind nach wie vor einflussreich in der Beratungs- und Psychotherapieausbildung, nicht nur in personzentrierten Ausbildungseinrichtungen. Leider wird Rogers’ Theorie bei derartigen Ausbildungsprogrammen oft auf die Darstellung des Notwendigen und Hinreichenden beschränkt, die als Teile einer therapeutischen Technik dargestellt werden, obwohl Rogers davor gewarnt hat, dass PsychotherapeutInnen, die diese Bedingungen ausschließlich als Technik einsetzen, nicht erfolgreich sein werden. Darüber hinaus gibt es in der personzentrierten Community Viele, die sich mit einem konventionellen humanistischen Verständnis von Rogers' Position wohler fühlen, so wie er diese in seinen frühesten Formulierungen dargelegt hat. Viele sind der Ansicht, dass Rogers "sich verrannt hat" in seinen späteren Jahren und seinen soliden, wissenschaftlichen, Evidenz basierten Ansatz gegen ein Interesse an Transzendenz eingetauscht hat. Sie glauben, dass der personzentrierte Ansatz nur dann glaubwürdig bleiben kann, wenn wir das, was Rogers in seinen späteren Jahren sagte, ignorieren oder vergessen.
Bernie Neville behaupt, dass Rogers' organische Philosophie, ebenso wie seine Psychologie, vom Ansatz her radikal ist und ernst genommen werden muss. Er glaubt, dass ihm auf Grund seines Gesamtwerkes ein Platz, ebenso wie Spinoza, Goethe, Jung und Whitehead, unter den Philosophen der radikalen Aufklärung gebührt.

Bernie Neville kam erstmalig in Kontakt mit Therapie und Beratung während seiner Zeit als nicht ausgebildeter Schulberatungslehrer in den 1960er Jahren. Bald entdeckte er Carl Rogers und den personzentrierten Ansatz, was seinen Zugang zu Erziehung und Beratung seither verändert hat. Als Universitätsprofessor in diesen beiden Bereichen hatte er großes Interesse daran, sowohl die Ideen von Rogers und Jung als auch ökopsychologische Ideen in die Praxis von Lehre und Beratung/Therapie einzubringen. Bis zu seinem erst kürzlich erfolgten Ruhestand war er Professor für Ganzheitliche Psychotherapie und Beratung am Phoenix Institute in Australien. Derzeit ist er als außerordentlicher Professer für Beratung und Psychotherapie an der Auckland University of Technology tätig.

Vortrag in englisch im Rahmen des PCE Weltkongresses "Hoffnung möglich machen - persönliche und gesellschaftliche Herausforderungen", vom 08. - 12. Juli 2018 in Wien, ca. 55 Min. auf 1 CD

 

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Hersteller Neville, Bernie

Artikel-Nr.: PCE18-V4C

 

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