Wolter-Gustafson, Carol: Hoffnung schaffen (engl.)

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Wie personzentrierte und feministische/Gender Theorie unsere Theorie und Praxis stärken

Der jetzige Zeitpunkt in der Geschichte ist für jene von uns schwierig, die sich dafür entscheiden oder nicht anders können als unsere derzeitige politische, kulturelle, wirtschaftliche, Umwelt- und humanitäre Krise wahrzunehmen. Eine grundlegende schädigende Gemeinsamkeit haben alle diese Krisen, u.zw. sind sie begründet in einem unerbittlich dualistischen Kontext von "wir" gegen "die Anderen". Eine derartig spaltende Umgebung als Realität zu erleben, kann sowohl bei unseren Klient*innen als auch bei uns selbst zu Verzweiflung, Zorn, Rückzug, Zynismus oder Hoffnungslosigkeit führen. Es ist eigentlich recht kühn, zu hoffen.
Der Wichtigkeit, die Hoffnung für unsere tägliche Existenz hat, steht allerdings keine entsprechende kritische Analyse von Hoffnung in einem derartig dualistischen Konstrukt gegenüber. Glücklicher Weise sprechen sich die Personzentrierte Theorie, über die Aktualisierungstendenz hinausgehend, gemeinsam mit Feminismus-/Gender-Theorie deutlich gegen diesen gefährlichen dualistischen Kontext aus. Sie bringen uns zur Zusammenarbeit mit den integrativen Kräften der Intersektionalität und einem damit verbundenen, gesunden Engagement für die Welt. Beide tragen dazu bei, der intellektualisierten und objektivierten Hoffnung als Sache, die erreicht werden muss, entgegen zu wirken; die wertende, binäre Konzeptualisierung von Hoffnung versus Hoffnungslosigkeit; und der historisch dekontextualisierte Begriff der Hoffnung, der zu einer privatisierten statt zu einer intersubjektiven, inklusiven und auf Gemeinschaft basierenden Weltanschauung führt.
Ausgehend von meiner Beschäftigung mit dem oft vernachlässigten, aber so wichtigen Verständnis von Macht und epistemologischer Autorität, glaube ich, dass beide radikal intellektuell sind.

Carol Wolter-Gustafson, USA, Ed.D., ist personzentrierte Pädagogin, war an der Lesley University tätig, ist Autorin und Psychotherapeutin. In ihren Publikationen und Vorträgen untersucht sie die sozialen Auswirkungen der PZ Theorie und den Themenkreis von Gender, Embodiment, Neurowissenschaft und Macht. Sie engagiert sich in Going Global Workshops, um Wege aus dem lokale und globale Gewalt schürenden “wir gegen die Anderen”-Denken zu fördern.

Vortrag in englisch im Rahmen des PCE Weltkongresses "Hoffnung möglich machen - persönliche und gesellschaftliche Herausforderungen", vom 08. - 12. Juli 2018 in Wien, ca. 56 Min. auf 1 CD auf 1 DVD

 

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