Brockmann, Josef / Kirsch, Holger: Von der psychoanalytischen Falldarstellung zur Einzelfallforschun

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Produktinformationen "Brockmann, Josef / Kirsch, Holger: Von der psychoanalytischen Falldarstellung zur Einzelfallforschun"

Von der psychoanalytischen Falldarstellung zur Einzelfallforschung

Die Falldarstellung steht am Beginn der Psychotherapieforschung, ihre Beliebtheit ist ungebrochen. S. Freud konzipierte vor fast 100 Jahren den Therapieprozess als Forschungsprozess und die therapeutische Praxis als Forschungspraxis. Diese Einheit von Heilen und Forschen hat sich im Laufe der Zeit für die Entwicklung der Psychoanalyse als problematisch erwiesen. Von diesem Ausgangspunkt hat sich die Psychotherapieforschung heute gründlich entfernt. Was bleibt ist die psychoanalytische Haltung des Forschens, d. h. des "Nicht Wissens".

Psychoanalytische Einzelfallforschung hat heute vor allem zwei Aufgaben:

1. Die Erforschung des Therapieprozesses

Die Einzelfallforschung führte u. a. zur Entwicklung von Fallformulierungsmethoden. Dies ermöglicht heute reliable und valide Fokusformulierungen. Einzelfallforschung ist heute vor allem Prozessforschung und sucht häufig nach "Schlüsselvariablen" im Therapieprozess. Sie bedient sich dabei Informationen aus unterschiedlichen Quellen, wie Daten aus der Therapeuten-, Patienten- und Außenperspektive. Die Auswertung dieser komplexen klinischen Daten erfolgt meist durch unabhängige Rater.

2. Die Demonstration eines Therapieverlaufs, seines Kontextes, seiner Methodik und seiner Ergebnisse

An die evidenzbasierte Einzelfallstudie als zukunftsfähige und der Psychoanalyse angemessene Methodologie werden dabei heute Anforderungen gestellt, die von jedem Praktiker erfüllt werden können. Dies wird im Vortrag weiter ausgeführt.
Einzelfallstudien finden in der letzten Zeit wachsende Anerkennung in der sonst von RCT-Studien dominierten Psychotherapieforschung. Kontrollierte Gruppenvergleichsstudien und Einzelfallforschung werden dabei als zwei sich ergänzende Forschungsansätze gesehen, so wie Systematisierung auf der einen Seite und Einfühlung, Anerkennung von Nichtwissen und Kreativität auf der anderen zwei Seiten des Denkens sind.

Vortrag anlässlich der 62. Jahrestagung der DGPT "Nutzt Psychoanalyse !?" vom 23. - 25. September 2011 in Halle/Saale, ca. 43 Min. als Sofortdownload (45 MB audio, 194 MB video)

>> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich <<

 

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