Huber, Dorothea: Must all have prizes? Psychoanalytische versus tiefenpsychologisch fundierte versus

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Produktinformationen "Huber, Dorothea: Must all have prizes? Psychoanalytische versus tiefenpsychologisch fundierte versus"

Must all have prizes? Psychoanalytische versus tiefenpsychologisch fundierte versus kognitiv-behaviorale Therapie

Dorothea Huber (Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum Harlaching und International Psychoanalytic University, Berlin)
Gerhard Henrich (Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie)
Günther Klug (Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie)

Hintergrund: Die Untersuchung vergleicht die Wirksamkeit und Wirkungsweise von psychoanalytischer, psychodynamischer und kognitiv-behavioraler Therapie bei Patienten mit unipolarer depressiver Störung.

Methode: Es wurden in einem quasi-experimentellen, prospektiven Design 100 Patienten, die anhand von ICD-10 Checklisten konsensuell von zwei Untersuchern als depressive Episode oder wiederkehrende depressive Störung diagnostiziert wurden, randomisiert den psychoanalytischen und psychodynamischen Therapiearmen und zeitlich versetzt dem kognitiv-behavioralen Therapiearm zugeteilt. Die Behandlungen wurden von erfahrenen, niedergelassenen Therapeuten durchgeführt. Messzeitpunkte waren vor Therapiebeginn, nach Therapieende und ein, zwei und drei Jahre nach Therapieende. Die Erfolgsmaße bezogen sich auf Symptomatik (Beck Depressions-Inventar, BDI), ICD-10 Diagnose (IDCL-Checklisten), interpersonelle Probleme (Inventar Interpersonelle Probleme, IIP) und Veränderungen in der psychischen Struktur (Skalen Psychischer Kompetenzen, SPK). Die Untersucher waren blind für die Gruppenzugehörigkeit. Die statistische Auswertung erfolgte mit Kovarianzanalysen, der Ermittlung von standardisierten Effektstärken und klinischen Signifikanzen. Die primären Erfolgsvariablen (BDI, SPK) wurden alpha-adjustiert (Bonferroni-Korrektur). Drop-outs wur-den durch Datenimputation („last observation carried foreward“) ersetzt.

Ergebnisse: Alle drei Gruppen besserten sich in allen Erfolgsmaßen erheblich (mittlere bis hohe Effektstärken nach Cohen, 1988). Es zeigte sich kein Gruppenunterschied im BDI; in den IDCL-Checklisten, IIP und SPK fand sich eine Überlegenheit der psychoanalytischen Therapie insbesondere zu den Katamnesezeitpunkten. Zwischen psychodynamischer und kognitiv-behavioraler Therapie gab es keine signifikanten Unterschiede.

Diskussion: Der erhebliche Dosisunterschied der drei Therapiemethoden muss bei der Interpretation berücksichtigt werden.
Schlussfolgerungen: Der nachhaltigere Effekt der psychoanalytischen Therapie muss durch Replikationsstudien mit größeren Stichproben abgesichert werden.

Vortrag anlässlich der 62. Jahrestagung der DGPT "Nutzt Psychoanalyse !?" vom 23. - 25. September 2011 in Halle/Saale, ca. 54 Min. als Sofortdownload (58 MB audio)

>> Hier auch als CD in unserer Auditorium-Edition erhältlich <<

 

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Artikel-Nr.: DGPT11-V3Z

 

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