Hartman, Woltemade: Ego-State und Polyvagaltheorie - Zwei Seminare zum Sonderpreis

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Produktinformationen "Hartman, Woltemade: Ego-State und Polyvagaltheorie - Zwei Seminare zum Sonderpreis"

Woltemade Hartman: Zwei Seminare zum Sonderpreis

1. Seminar: Einführung in die Grundlagen und Arbeitsweisen der Ego-State-Therapie (Aufnahme vom 10./11. März 2023)
2. Seminar: Die Relevanz der Polyvagal-Theorie nach Stephen Porges für die Psychotherapie (Aufnahme vom 09./10. Mai 2023)

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 Zu den Inhalten:

Einführung in die Grundlagen und Arbeitsmethoden der Ego-State-Therapie (10. + 11. März 2023)

Die Ego-State-Therapie ist eine Schöpfung von Dr. John und Helen Watkins aus den Vereinigten Staaten. Die Watkins betrachteten das Ich nicht als eine monolithische Einheit, wie Freud es tat, sondern als aus Teilen oder sogenannten Ego-States bestehend. Ihre Theorie stützte sich auf die ursprüngliche Arbeit von Paul Federn, einem engen Mitarbeiter und Kollegen Freuds. Federn konzeptualisierte die Ich-Zustände als sich verändernde Energien innerhalb der Persönlichkeit. John und Helen Watkins formulierten eine Theorie und ein Behandlungsmodell für das, was als Ego State Therapie bekannt wurde.

Ego-States sind neurophysiologische Manifestationen der Reaktion des autonomen Nervensystems, die sich als Reaktion auf bestimmte positive und negative Lebenserfahrungen entwickeln können. Sie werden normalerweise hypnotisch aktiviert um jene Ego-States zu erreichen, die implizit gespeichert sind und für das bewusste Bewusstsein nicht leicht zugänglich sind. Die Ego-State-Therapie ist daher eine geeignete Interventionsstrategie für posttraumatische Belastungsreaktionen, Dissoziation als Folge von Traumata sowie für eine Vielzahl von psychosomatischen Erkrankungen.

In diesem Workshop gibt Dr. Hartman einen Überblick über die theoretischen Grundlagen des Ego-State-Modells, seine Epistemologie sowie die neuesten Entwicklungen in den neurobiologischen Grundlagen von Trauma und Dissoziation. Dr. Hartman wird sowohl die Relevanz der Polyvagaltheorie von Stephen Porges im Ego-State-Modell erklären, als auch, wie somatische Erfahrungstechniken aus dem Trauma Therapeutic Yoga (TTY), dem Somatic Experiencing (SE) und der Energiepsychologie eingesetzt werden können. Der Schwerpunkt liegt darauf, wie sichere Körperinterventionen dabei helfen können, die KlientInnen zu stabilisieren, sodass sie auf die weiteren Behandlungsschritte vorbereitet sind.

Das Seminar richtet sich sowohl an AnfängerInnen als auch an erfahrene PraktikerInnen und beinhaltet auch klinische Live-Demonstrationen. Die Fortbildung basiert auf einem Vortrags-Demonstrations-Praxis-Format. Daher ist diese curriculare Fortbildung eine anregende Mischung aus theoretischem und erfahrungsorientiertem Lernen.

Ausbildungsziele

  1. Vermittlung neurophysiologischer Grundlagen von Trauma, Dissoziation und Ego-State-Therapie, klinischer Hypnose und ihrer Zusammenhänge;
  2. Vermittlung von EST-Grundtechniken: Sicherheits-, Stabilisierungs- und Erdungstechniken unter besonderer Berücksichtigung der Körperressourcen;
  3. Verbindung und Integration von weiteren Techniken wie traumatherapeutisches Yoga (TTY), Atemarbeit, Somatic Experiencing (SE) oder Energiepsychologie in die Ego-State-Therapie;
  4. Demonstration der Dynamik der Ego-State-Therapie als Teiletherapiemodell in Kombination mit hypno-somatischen Ansätzen zur Stabilisierung traumatisierter KlientInnen.

 

Die Relevanz der Polyvagal-Theorie nach Stephen Porges für die Psychotherapie (09. + 10. Mai 2023)

Ich arbeite seit fast 30 Jahren als Psychotherapeut in eigener Praxis. Auf dieser beruflichen Reise begegnete ich vielen interessanten Dimensionen und Aspekten der Psychotherapie. Aber ein wichtiger Aspekt wurde unterschätzt, nämlich das Bedürfnis des Patienten nach Sicherheit. Wenn ich also als Dozent für Psychotherapie tätig bin, dann lautet meine Botschaft an die Kollegen: Informiert euch über die Wissenschaft der Sicherheit.

Die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges stellt ein physiologisches und psychologisches Wissen darüber zur Verfügung, warum traumatisierte Menschen Zyklen von Mobilisierung, Dissoziation, Engagement und Neuverbindung durchlaufen. Das Trauma gefährdet die gesunde Fähigkeit unserer Patienten, mit anderen in Beziehung zu treten, wobei dann stattdessen Muster des Selbstschutzes wie Dissoziation überwiegen. Die Polyvagal-Theorie verhilft Angehörigen der Gesundheitsberufe zu einem besseren Verständnis dafür, wie das autonome Nervensystem das Sicherheitsgefühl der Patienten formt und wie es ihre Fähigkeit beeinflusst, sich selbst zu regulieren, in Verbindung mit der Außenwelt zu treten und sich in mitmenschlichen Beziehungen wieder sicher zu fühlen.

Das Ziel dieses Workshops besteht darin, dass die Polyvagal-Theorie in Ihre therapeutische Arbeit Einzug hält. Sie werden entdecken, wie sich durch die therapeutische Umsetzung der Polyvagal-Theorie die Effektivität ihrer klinischen Arbeit mit Trauma-Patienten steigern lässt. Ich werde dies anhand einer klinischen Demonstration und einiger praktische Übungen vermitteln.

Der Workshop findet in deutscher Sprache statt.

 

Dr. Ph. D. Woltemade Hartman ist als klinischer Psychologe und Psychotherapeut in eigener Praxis in Pretoria, Südafrika, sowie international als Ausbilder und Vortragender tätig. Seine Grundlagen sind Hypnotherapie, Ego-State-Therapie, EMDR, Soma und Somatic Experiencing, Movement Integration (EMI) und EdxTM (Energiepsychologie). Weiterhin ist er ausgebildet in Impact Therapie, Achtsamkeitsansätzen und Sexualtherapie. Derzeit unterrichtet er neben seiner internationalen Tätigkeit mehrfach im Jahr im deutschsprachigen Raum. Er ist Gründer und Direktor des Milton H. Erickson Instituts Südafrika (MEISA) und war Präsident von ESTI - Ego State Therapy International. (www.woltemadehartman.com)

Mitschnitt der online Livestream-Seminare vom 10. und 11. März sowie dem 09. und 11. Mai 2023, ca. 1.400 Min. auf 8 DVDs oder USB-Stick (video) oder Download (ca. 30 GB video)

 

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Hersteller Hartman, Woltemade

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