Hansen, Ernil: Patienten sind schon in Trance

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Produktinformationen "Hansen, Ernil: Patienten sind schon in Trance"

Suggestionen in der Medizin

In medizinischen Situationen wie im Zahnarztstuhl, vor einer Operation, im Kreißsaal oder bei einem Notfall zeigen viele Patienten Zeichen einer Hypnose, wie Katalepsie, selektive Amnesie Altersregression, wortwörtliches Verständnis und fokussierte Aufmerksamkeit.
In dieser natürlichen Trance beziehen sie alles auf sich und sind für Suggestionen besonders empfänglich. Das medizinische Umfeld ist voller Suggestionen, die meisten unbedacht und ungewollt negativ. Sie gilt es zu kennen, zu erkennen und zu vermeiden. Insbesondere die Traumatisierung durch eine brutale Diagnosestellung oder medizinische Aufklärung sind zu vermeiden. Andererseits kann die Hypersuggestibilität auch für positive Suggestionen zur Unterstützung und Verstärkung der Behandlung genutzt werden. Suggestionen begegnen dann nicht nur psychischen wie Angst Stress und Schmerz, sondern werden über innere Bilder auch zum Zugang zu unwillkürlichen Körperfunktionen. Methoden der Hypnotherapie wie indirekte Suggestionen, verbales und körperliches Pacing, örtliche und zeitliche Dissoziation, Reframing von störenden Sinneseindrücken, Metapher und Ressourcenaktivierung sind auch ohne formale Tranceinduktion hoch wirksam. Sie ermöglichen, den Bedarf an Medikamenten zu senken und Belastungen wie existentielle Ängste und Gefühle des Alleingelassen und Ausgeliefertsein abzudecken, für die es gar keinen pharmakologischen Ansatz gibt. Selbst eine notwendige Hirnoperation im Wachzustand zum Beispiel ist dann ohne medikamentöse Sedierung möglich.
So können Erkenntnisse der Hypnose nicht nur in der Hypnotherapie effektiv sein, sondern allgemein zur Grundlage für einen besseren Umgang mit allen Patienten in der Medizin werden. Die Expertise der Hypnotherapie über den Trancezustand, den Aufbau von Rapport, die Wirkungsweise und den Einsatz von Suggestionen und die Bedeutung der therapeutischen Beziehung sind Ansatz und Hoffnung für eine umfassendere, stärker patientenorientierte Medizin.

Prof. Dr.med. Dr.rer.nat. Ernil Hansen, geboren 1948 in München. Nach Biologie- und Chemiestudium Immunologe am Max-Plack-Institut für Biochemie, dann Medizinstudium und Anästhesist am Universitätsklinikum Großhadern in München. Professor für Anästhesiologie am Universitätsklinikum Regensburg. Längere Zeit Leiter der Neuroanästhesie, mit Wachkraniotomien unter hypnotischer Kommunikation ohne Sedierung. Derzeit in der Abtl. für Psychosomatik im Studentenunterricht tätig. Aktives Mitglied und wissenschaftlicher Beirat der MEG, kümmert sich um "Medizinerschiene" und Wissenschaftsforum MEGscience. Vorlesungen, Vorträge, Kurse, Veröffentlichungen zu "Nocebo-Effekte und Negativsuggestionen in der Medizin", "Therapeutische Kommunikation und Beziehung in der Medizin", "Enttraumatisierung der medizinischen Aufklärung". Forschung zu Placebo/Noceboeffekten, Wirkung von Suggestionen, Messung von Trancetiefe. Bemühen um einen Brückenschlag zwischen Hypnose und Medizin.

Vortrag anlässlich der MEG - Jahrestagung in Bad Kissingen vom 19. bis 22. März 2015, ca. 30 Min. auf 1 CD oder 1 DVD.

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Artikel-Nr.: MEG15-V3C

 

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