Schienle, Anne: Komm mir nicht zu nah!

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Produktinformationen "Schienle, Anne: Komm mir nicht zu nah!"

Neurowissenschaftliche Befunde zu Abstoßendem und Ekligem

Jeden Menschen umgibt ein sogenannter "persönlicher Raum", der häufig durch das Bild einer Blase veranschaulicht wird. Es handelt sich um eine Sicherheitszone, die die gewünschte interpersonale Distanz beschreibt, also den als gerade noch angenehm empfundenen Abstand zu einem Interaktionspartner.
Der Vortrag geht der Frage nach, welche emotionalen und neuronalen Reaktionen aufgrund des Eindringens in den eigenen persönlichen Raum auftreten. Es wird gezeigt, dass der persönliche Raum in seinen Ausmaßen variabel ist und von Persönlichkeitseigenschaften, vom Vorliegen bestimmter psychischer Störungen, aber auch vom emotionalen Kontext abhängig ist. Dabei sind unter anderem Ekelgefühle sowie die persönliche Neigung, Ekel zu erleben von großer Bedeutung. Eine Schlüsselrolle für die neuronale Repräsentation des persönlichen Raums sowie für die Ekelverarbeitung nehmen der somatoforme Kortex und die Amygdala ein, die Körperwahrnehmungen wie Berührung und die emotionale Bedeutung von Reizen verarbeiten.

Prof. Dr. Anne Schienle ist Leiterin des Arbeitsbereiches Klinische Psychologie der Uni Graz, der dortigen klinisch-psychologischen Lehr- und Forschungsambulanz und Sprecherin des universitären Forschungsschwerpunkts "Gehirn und Verhalten". Ihr Arbeitsgebiet sind die affektiven Neurowissenschaften, insbesondere neuronale Korrelate von Ekel und Angst im Rahmen psychischer Störungen und neurobiologische Psychotherapieeffekte.

Vortrag anlässlich des turmdersinne-Symposiums: "Gehirne zwischen Liebe und Krieg" - Menschlichkeit im Zeitalter der Neurowissenschaften, vom 09. - 11. Oktober 2015 in Fürth, ca. 48 Min. auf 1 DVD

>>>Dieser Vortrag ist auch Teil der Sonderausgabe JOK3384D.<<<

 

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Hersteller Schienle, Anne

Artikel-Nr.: TDS15-V8D

 

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