Plüddemann, Karl: Trauma ist nicht gleich Trauma

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Produktinformationen "Plüddemann, Karl: Trauma ist nicht gleich Trauma"

Differenzierte Behandlung von einfacher und komplexer Traumatisierung mit Prozess- und embodimentfokussierter Psychologie

Methoden wie "Klopfen", "PEP"‚ EMDR, um nur einige zu nennen, haben den großen Vorteil, dass sie theoriegeleitete, vermittelbare und anwendbare Vorgehensweisen bieten, die - gemessen an der Komplexität des Arbeitsgebietes Traumatherapie - recht leicht zu erlernen sind. Häufig ist jedoch schnell in der Praxis zu merken, dass die Klienten sich nicht unbedingt der Methode anpassen, und es ergibt sich die Frage: Wie passe ich meine Methode an? In dieser Situation ist eine gute Balance zwischen Struktur und Zielorientierung einerseits und Flexibilität andererseits gefragt. Es braucht eine "Landkarte", um zu verstehen, "wo" die Therapie sich gerade befindet. Im Blickpunkt der bekannten bifokal-multisensorischen Methoden steht zunächst die Verarbeitung von Abwehr- und Schutzaffekten wie Angst oder Unterwerfung. Die von der energetischen Psychologie her kommenden ‚Klopf‘ Techniken oder Interventionen mit bilateraler Stimulation zielen auf Spannungsmodulation und Integration der mit traumatischen Erinnerungen verbundenen Affekte. Bei komplexer Traumatisierung werden jedoch in frühen Phasen der Therapie Stressreduktion bei Anforderungen des Alltags, Ressourcenaktivierung und Beendigung von Dissoziation im Vordergrund stehen. In späten Phasen der Therapie sind dagegen häufig positive, auf Entwicklung ausgerichtete Interventionen zu bevorzugen, bei denen sich der Blick von den vergangenen Ereignissen löst und die Möglichkeiten der Gegenwart und Zukunft in den Mittelpunkt rücken. Klopftechniken zur Auflösung von Blockaden mit Blick auf ein positives Ziel (Kognitions-Kongruenz-Test), Ressourcenaktivierung und Embodiment mit Blick auf positive Lebensziele und Selbstverwirklichung finden in dieser Phase ihre Anwendung. Angelehnt an das Modell der strukturellen Dissoziation und der Ego-State-Arbeit werden Anhaltspunkte herausgearbeitet, die Entscheidung erleichtern, "wo" die Therapie sich gerade befindet und welche Art Intervention eher sinnvoll erscheint.

Dipl.Psych. Karl Plüddemann: Nach dem Abitur zunächst Ausbildung als Kfz-Mechaniker. Studium in Theologie Psychologie, Abschluss als Diplom-Psychologe. Als Psychologe tätig an den Universitätskliniken Gießen und Marburg, gleichzeitig Ausbildung in Verhaltenstherapie an der Universität Gießen. Seit 1999 in vollem Umfang in eigener Praxis als Psychologischer Psychotherapeut. Seit 1997 Entwicklung des Schwerpunktes in Psychotraumatherapie, zunächst Verhaltenstherapie und Hypnotherapie, dann EMDR und energetische Psychotherapie (PEP). Behandlung von Patienten mit dissoziativen Störungen (u. a. Ego-State-Arbeit, Theorie der strukturellen Dissoziation). Integration der Interventionsformen unter der Idee der bifokal-multisensorischen Interventionen. Spezielle Erfahrungen und Abschlüsse: Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT), Supervisor in der Verhaltenstherapie-Ausbildung und Supervisor für EMDR. Vorträge und Workshops zu Psychotraumatherapie, integrativer Verhaltenstherapie, EMDR, Behandlung dissoziativer Störungen.

Workshop im Rahmen des BMSI Kongresses "Reden reicht nicht!?" vom 01. - 04. Mai 2014 in Heidelberg, ca. 152 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD

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Hersteller Plüddemann, Karl

Artikel-Nr.: BMSI14-W82C

 

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