Kast, Verena: Resonanz mit dem kulturellen Unbewussten - als Ressource des Personseins

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Wir leben immer in einem kulturellen Kontext - dieser ist da, wie die Luft, die wir atmen. Gemeinsame Symbole sind die Basis einer Kultur: Unsere Sprache, die Erzählungen, die Mythen, die Märchen gehören zu ihr, unsere Musik, die Kunst, die Religion, die Wissenschaft, meistens verbunden mit ihnen zugehörigen Werten, machen unsere kulturelle Identität aus. Unser kulturelles Gedächtnis ist aufbewahrt in Büchern, in Archiven etc. Diesen kulturellen Fundus brauchen wir, um unser alltägliches Leben zu verstehen und zu leben, aber auch, um uns in unserer Identität zu versichern. Das ist uns meistens nicht bewusst, kann aber bewusst werden, sobald wir ausdrücklich in Resonanz dazu treten. Bei diesem kulturellen Unbewussten handelt es sich zunächst nicht um ein dynamisches, sondern um ein funktionales Unbewusstes, das uns hilft zu leben, weil dadurch vieles wie selbstverständlich ist. Es kann aber immer dann zu einem dynamischen Unbewussten werden, wenn es für unser Leben wichtig wird: Wird nämlich ein Thema für unser Leben emotional bedeutsam, zum Beispiel die Trauer bei einem Verlust, rekurrieren wir auf alte Geschichten, auf künstlerische Darstellungen, die mit diesen Themen in Beziehung stehen. Wir treten dann in Kommunikation mit dem kulturellen Unbewussten, dieses wird mit seinen Bildern und Geschichten für uns zu einem Schatzhaus, das Muster enthält, die unsere Imaginationen und Emotionen anregen, aber dennoch eine eigene Ausprägung erlauben, die mit unserem aktuellen Leben und der aktuell zu lösenden Problematik verbunden ist. Es entstehen Ideen, wie ›es‹ weiter gehen könnte; Hoffnung, das Leben zu bewältigen, auch in einer schwierigen Situation, keimt auf.
Veränderungen, vor allem auch Gestaltungen im persönlichen Bewusstsein, fügen dann auch dem kulturellen Gedächtnis neue Aspekte hinzu: die alten Muster werden immer wieder neu in eine Sprache der Gegenwart übersetzt - so arbeiten wir, in Resonanz mit dem kulturellen Gedächtnis auch am Menschheitsgedächtnis und damit auch an der Weiterentwicklung der Kultur.
In klinischen Vignetten werde ich diese Zusammenhänge in ihrer Bedeutung für den Einzelnen beleuchten.

Prof. Dr. phil. Verena Kast, Psychologin und Psychotherapeutin, Ausbildung in Psychoanalyse Jungscher Richtung. Lehranalytikerin und Supervisorin am C. G. Jung Institut, Zürich, Vizepräsidentin des Curatoriums des Institutes. 1. Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie.

Vortrag anlässlich des GLE-International Kongresses 2014 "Potentiale der Person. Ressourcenorietierung in Psychotherapie, Beratung, Coaching und Pädagogik" am 02. - 04. Mai 2014 in Berlin, ca. 50 Min. auf 1 CD oder DVD

 

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