Dohne, Klaus-Dieter: Bewertungen und Diagnosen durch andere

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Der Anfang und das Ende von Kooperation & Selbstentwicklung

Wie sensibel das Gehirn als "soziales Organ" auf Bedrohungen, negative Bewertungen bzw. Zuschreibungen, Ablehnung oder mangelnde Anerkennung bzw. Wertschätzung reagiert, zieht sich von Geburt an durch das Leben eines Menschen.
Diese Prozesse sind wirksam in Kindergarten, Schule, Berufsausbildung und insbesondere im Kontext von Arbeitsbeziehungen. Der Fokus liegt deshalb gerade nicht auf der Lösung von inhaltlichen, d.h. sachbezogenen Problemen, vielmehr steht im Vordergrund die Sicherung der eigenen emotionalen und sozialen Grundbedürfnisse. Diese bestimmen dann, auf welche Aspekte ein Mensch seine Energie und Aufmerksamkeit richtet.
Aktuelle neuropsychologischen Untersuchungsmethoden wie auch bereits frühe sozialpsychologische Experimente weisen darauf hin, dass der Widerstand bei Menschen umso mehr zunimmt, je stärker sie bewusst oder unbewusst davon ausgehen, dass sie zu einer Änderung ihres Erlebens und Verhaltens gebracht werden sollen. Als Methode, um diesen Widerstand abzuschwächen, sind deshalb beiläufige, emotionale aufgeladene Angebote besonders wirksam.
In seinem Buch "Schnelles Denken, langsames Denken" beschreibt der Psychologe und Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman viele interessante und eindrückliche Beispiele zum Thema "Priming". Ist erst einmal frühzeitig eine unbewusste Bewertung eines bestimmten Kontextes erfolgt, laufen die anschließenden Handlungsmuster unwillkürlich und eher automatisiert ab. Die Aufmerksamkeit wird dann auf die "vorab mit Bedeutung geprimten" Dinge konzentriert. Will man solche unwillkürlichen und automatisiert ablaufenden Routinemuster unterbrechen, erfordert dies hoch komplex vernetzte neuronale Netzwerkleistungen. Diese sog. "exekutiven Metakompetenzen" sind zugleich in ihrem "Funktionieren" sehr störanfällig und brechen im wahrsten Sinne des Wortes vor allem dann in sich zusammen, wenn menschliche Grundbedürfnisse als gefährdet wahrgenommen werden.
Um im Sinne dieses Modells Menschen mental zu stärken, ist es wichtig, für eine möglichst frühzeitige Unterbrechung solcher unwillkürlich ablaufenden Bewertungsprozesse zu sorgen. Gleichzeitig braucht es eine Unterstützung dahingehend, solche Prozesse bewusst und willkürlich vorzunehmen.

Dr. Dipl. Psych. Klaus-Dieter DohneGeschäftsführer der Culture Work GmbH und des Psychologischen Unternehmensmanagements, Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis, Vorstandsmitglied der MEG und Leiter der MEG-Regionalstelle in Göttingen, Lehrtherapeut des Nieders. Institutes für systemische Therapie und Beratung in Hannover.

Workshop anlässlich der Tagung: "Mentale Stärken 2014" vom 29. Oktober - 02. November 2014 in Heidelberg, ca. 154 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD

 

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Hersteller Dohne, Klaus-Dieter

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