Büntig, Wolf: Salutogenese bei Krebserkrankungen

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Produktinformationen "Büntig, Wolf: Salutogenese bei Krebserkrankungen"

In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts gab es eine starke Bewegung der kurativen Psychoonkologie, die zum einen angetrieben wurde durch die Beobachtung von Klinikern, dass Menschen unerwartete Besserungen und Heilungen erlebten, die ihre Einstellungen sich selbst, dem Leben und der Krankheit gegenüber änderten (Simonton) oder auf Vorstellungen von einem gesunden Leben hinarbeiteten (LeShan). Zum anderen wurden Berichte über Spontanheilungen wieder veröffentlicht, seitdem es für sie Erklärungsmodelle wie die Wirkung des Immunsystems oder die Reaktivierung der Apoptose gab.
Heute erleben wir eine Gegenbewegung: Was sich dem statistischen Nachweis entzieht, kann nicht wirklich wahr sein. Kollektiv ist die medizinische Zunft eher ängstlich konservativ bis reaktionär: Erst seit wissenschaftlich erklärt werden kann, warum die Hummel trotz ihres schweren Körpers und ihrem begrenzten Stoffwechsel fliegen kann, dürfen wir auch wieder wahrnehmen, dass sie tatsächlich fliegt. In diesem Sinne hofft Büntig, dass eine Aktivierung der Erforschung der psychosomatischen Faktoren bei der Krebserkrankung eines Tages auch zur Reaktivierung einer kurativen Psychoonkologie beitragen wird.
Die Tatsache, dass es nicht gelungen ist, statistisch eine Krebspersönlichkeit zu identifizieren, dass heißt, mit Hilfe von Persönlichkeitsmerkmalen und Lebensgewohnheiten eine Neigung zur Krebserkrankung zu definieren, bedeutet nicht, dass psychologische Faktoren bei der Entstehung, dem Verlauf und dem Ausgang von Krebserkrankungen keine Rolle spielen.
Seit 90 Jahren ist bekannt, dass 10% der Arbeiter in Hutfabriken, die Anilinfarben verwenden, an Blasenkrebs erkranken. Seitdem werden Unsummen ausgegeben für die Erforschung von karzinogenen Substanzen. Das wäre eine an sich sinnvolle Forschung, wenn sie zur Folge hätte, dass diese Substanzen aus dem Verkehr gezogen werden. Büntig plädiert dafür, dass ein Bruchteil des dafür verwendeten Geldes dafür ausgegeben wird zu erforschen, warum 90% der Arbeiter nicht am Blasenkrebs erkrankt sind.
Seit etwa 150 Jahren gibt es reichlich Literatur zum Beitrag psychosozialer Faktoren und Lebensläufen zur Disposition zur Krebserkrankung. Und es gibt eine Reihe von Kliniken, die mit psychotherapeutischen und heilerischen Mitteln günstige Verläufe und sogenannte Spontanheilungen beobachtet haben, die nicht auf die medizinische Behandlung zurückgeführt werden konnten.

Dr. med. Wolf Büntig, geb. 1937, ist Arzt mit Zusatztitel Psychotherapie, von der Bayerischen Landesärztekammer anerkannter Lehrtherapeut für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Gestalttherapie, Bioenergetik und Balintgruppen. Er entwickelt, praktiziert und lehrt Potentialorientierte Psychotherapie. Er hat mit Christa Büntig ZIST aufgebaut und leitet heute die ZIST gemeinnützige GmbH.

Vortrag im Rahmen des 1. Symposiums des Dachverbands Salutogenese: "Chronisch krank und doch gesund" vom 04. - 06. Mai 2012 in Göttingen, ca. 51 Min. auf 1 CD oder 1 DVD

 

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