Hammel, Stefan: Therapiegespräche zwischen den Zeilen - vom ungesagt Gesagten in der Beratung

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Produktinformationen "Hammel, Stefan: Therapiegespräche zwischen den Zeilen - vom ungesagt Gesagten in der Beratung"

Wie wir mit viel Spaß Implikationen nutzen können, um mit dem Unbewussten zu sprechen

Das äußerst anschauliche und anwendungsbezogene Seminar dient dazu, auf faszinierende Weise das zwischen den Zeilen Gesagte in den Worten und Gesten der Klienten sehr genau zu hören, zu nutzen und in eigene Worte zu fassen, und dabei einen kraftvollen Veränderungsprozess anzustoßen. Im Vordergrund stehen Demonstrationen, Fallbeispiele und praktische Übungen, bei denen deutlich wird, wie wir in der Therapie mit dem Unbewussten kommunizieren – und wie wir diese Kommunikation lustvoll optimieren können. Das Seminar umfasst Interventionen wie etwa:
- zur Unterscheidung und getrennten Weiterentwicklung von „dir und dem inneren Skeptiker“,
- zu „schönen Grüßen“ an das Unbewusste, das Symptom oder ein Körperteil,
- zur Solidarisierung des Therapeuten mit dem „Raucher in dir“ oder „der Allergie“,
- dazu, wie man Symptome in den Urlaub schickt oder ihnen eine neue Aufgabe zuweist,
- zur Etablierung von Persönlichkeitsanteilen „denen es besser geht, als du es bisher für möglich gehalten hattest“ als Kern eines neuen Erlebens,
- zur „Therapie mit dem Menschen, der du bisher warst, wenn es dir schlecht ging“,
- zur Begegnung mit „dem, der du in deiner guten Zukunft bist“,
- zur „Entquirlung von Gewalt- und Liebeserfahrungen“ ,
- zur Nachreifung verstorbener Eltern oder getrennter Partner im Kopf oder zur Unterstützung durch Vorfahren, „wenn nötig aus der Steinzeit“...

Geschult wird zunächst die Wahrnehmung: Spricht der Klient vom Problem in der Vergangenheit oder in der Gegenwart („bei mir ist das immer so“)? Spricht er von Lösungen im Konjunktiv („das wäre schön!“) oder im Indikativ („das mache ich!“)? Vor allem aber: Wie reden wir mit den Klienten? Sagen wir „Sie haben also schon oft Migräne gehabt“ oder „Sie haben also regelmäßig Migräne“? Wenn wir problemstabilisierende Sprachmuster in problemlösende Redeweisen ummünzen, und die unwillkürlichen Reaktionen der Klienten stabilisieren, lösen sich deren Probleme oft wie von Zauberhand. Wenn wir diese lösungshaltigen Implikationen sorgfältig gebrauchen, sie vervielfältigen und verdichten, dann wird genau diese sorgfältige Redeweise zur befreienden Kraft der Therapie. Geschult wird auch die Wahrnehmung von Implikationen in der nonverbalen Sprache der Klienten. Es macht einen Unterschied, ob ein Mensch sagt: „Dann höre ich eben mit dem Rauchen auf!“ und dabei lacht, oder ob er dabei ein Stocken oder einen Schluchzer in der Stimme hat. Diese Unterschiede lassen sich für die Anamnese, aber auch für eine kraftvolle Therapie nutzen. Ebenso können die Therapeuten und Berater ihre Stimme und ihren Körper nutzen. Wenn wir nach einer Intervention mit erwartungsvoller Stimme, aufrechter Haltung und großen Augen fragen: „Was ist jetzt anders?“ senden wir den Klienten auf eine Suche nach therapeutischen Entwicklungen. Wenn er fündig wird, verstärken wir seine Entdeckung mit einem erfreuten „Oh!“ und fragen weiter, bis er immer mehr positive Veränderungen in sich entdeckt, verstärkt und festigt.

Stefan Hammel:, Evangelischer Theologe (Klinik- und Psychiatrieseelsorger), Heilpraktiker für Psychotherapie, Systemischer Therapeut (IGST/hsi), Hypnotherapeut nach Milton Erickson (MEG). Er ist Leiter des Instituts für Hypno-systemische Beratung in Kaiserslautern, Referent verschiedener systemischer und hypnotherapeutischer Weiterbildungsinstitute in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seminar am Münchner FamilienKolleg, Institut für systemische Therapie, Beratung und Supervision am 22. November 2013 in München, ca. 624 Min. auf 4 DVDs

 

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Artikel-Nr.: 3177D

 

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