Küchenhoff, Joachim: Das Maß der Zeit.

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Die Zeit als Tauschwert und Gabe

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Therapien folgen dem Takt der Zeit. Therapiestunden werden verkauft; selbst ausgefallene Stunden werden i.d.R. bezahlt. In der psychoanalytischen Ausbildung gilt als hoher Wert, auf den Rahmen, und das heisst auf die Vergütung der Therapiezeit, zu bestehen. Psychoanalysen dauern lange; sie sind dementsprechend teuer. Zeit wird gegen Geld getauscht. Das Unbewusste, so hat Freud festgehalten, kennt keine Zeit und ist zeitlos. Daher verschwindet es nicht mit der Zeit, sondern folgt dem Wiederholungszwang und wird in der Übertragung bearbeitbar. Der Augenblick der richtigen Deutung allerdings lässt sich nicht planen. Der Gegenwartsmoment der Übertragung und seine deutende Auflösung gelingen, wenn Zeit gegeben, geschenkt wird. Zeit in der Psychoanalyse ist zugleich Tauschwert und Gabe. So wird Zeit in der Psychoanalyse nach zweierlei Mass gemessen, das nicht zueinander passt. Dieser Widerspruch löst sich nicht leichthin auf. "Lang" ist nicht notwendig "gut", die Zeitlosigkeit des Unbewussten hat mit therapeutischer Passivität nichts zu tun. Es kommt darauf an, mit der Dialektik der Zeit zwischen Tauschwert und Gabe umgehen zu können

Vortrag anlässlich der Jahrestagung der DGPT "unZEITGEMÄSSES" vom 27. - 29. September 2013 in Berlin, ca. 73 Min. auf 1 CD oder 1 DVD

 

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Hersteller Küchenhoff, Joachim

Artikel-Nr.: DGPT13-V1C

 

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