Roloff, Carola: Bewusstseinskonzepte aus buddhistischer Perspektive

Roloff, Carola: Bewusstseinskonzepte aus buddhistischer Perspektive
https://shop.auditorium-netzwerk.de/media/image/thumbnail/bk12-v3d_6155_0_30x30.jpg
https://shop.auditorium-netzwerk.de/media/image/thumbnail/bk12-v3d_6155_0_720x600.jpg
 

Produktinformationen "Roloff, Carola: Bewusstseinskonzepte aus buddhistischer Perspektive"

>> Hier auch als Sofortdownload erhältlich <<

Die Essenz der buddhistischen Praxis ist die "Reinigung des Geistes", auch mit "Geistesschulung" oder "Geistestraining" übersetzt. In allen buddhistischen Traditionen wird eine bloße Kenntnis der Lehre, ohne entsprechende Verwirklichung im eigenen Geisteskontinuum als nutzlos erachtet. So kennt der Buddhismus drei Ebenen des Lernens: Hören bzw. Lesen, Nachdenken und die Praxis der Meditation. Diese drei Ebenen des Lernens basieren auf dem grundlegenden buddhistischen Verständnis vom Bewusstsein, welches in diesem Vortrag dargestellt werden soll.
Der Buddhismus kennt "fünf Sinnesbewusstseine" und lehrt darüber hinaus eine sechste Bewusstseinsart, die als die wichtigste gilt: das "geistige Bewusstsein". Mit dem geistigen Bewusstsein können Objekte begrifflich oder auch unmittelbar, d.h. frei von konzeptuellem Denken, wahrgenommen werden.
In den buddhistischen Überlieferungen zu den Bewusstseinskonzepten stellen indische Gelehrte wie Vasubandhu oder Asanga (4./5. Jh.) ein System von primärem Bewusstsein und 46 bzw. 51 begleitetenden Geistesfaktoren dar. Das Verständnis dieser Konzepte bildet die Grundlage für die praktische Anwendung von vielfältigen Methoden zur Läuterung des Geistes und Stärkung heilsamer Geisteszustände wie Liebe und Mitgefühl, aber auch Konzentration und Weisheit durch Meditation.
Nach einem kurzen Überblick über die Darstellung von Geist und Geistesfaktoren im Buddhismus, möchte ich anhand einiger Beispiele die Funktionsweise des Geistes aus buddhistischer Sicht erklären und darstellen, wie er geläutert und weiterentwickelt werden kann. Ziel ist es aufzuzeigen, dass die buddhistische Bewusstseinskultur in der Essenz darin besteht, sich durch kontinuierliche achtsame Beobachtung, Wahrnehmung und bewusste Lenkung des eigenen Geistes in eine heilsame Richtung neue Denkweisen anzugewöhnen und immer mehr mit dem eigenen Geist eins werden zu lassen, bis sie schließlich mühelos und spontan entstehen, nicht nur in der Meditation, sondern auch im Alltag und sogar im Schlaf.

Dr. phil. Carola Roloff (Bhiksuni Jampa Tsedroen): Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg Abteilung Indien und Tibet. Studierte 1981-1996 tibetisch-buddhistische Philosophie und Praxis mit Geshe Thubten Ngawang im Tibetischen Zentrum e.V. und danach Tibetologie und Klassische Indologie mit Schwerpunkt Buddhismuskunde an der Universität Hamburg. Seit 1981 als Nonne ordiniert. Arbeitsschwerpunkte: Buddhismus in der Moderne, Nonnenordination, Gender und Buddhismus, interbuddhistischer und interreligiöser Dialog.

Vortrag beim Kongress "Bewusstseinskultur! - Begegnung westlicher Psychotherapie und buddhistischer Geistesschulung" vom 13. - 15. März 2012 in Dresden, ca. 30 Min. auf 1 CD oder 1 DVD

 

Weiterführende Links zu "Roloff, Carola: Bewusstseinskonzepte aus buddhistischer Perspektive"

Weitere Artikel von Roloff, Carola
 

Kundenbewertungen für "Roloff, Carola: Bewusstseinskonzepte aus buddhistischer Perspektive"

 
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.

Bewertung schreiben

 
 
 
 
Captcha
 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

 
 

Hersteller Roloff, Carola

Artikel-Nr.: BK12-V3C

 

Lieferzeit 1-2 Wochen

8,40 € *
Ähnliche Artikel
Zwiebel, Ralf: Neurose und Erleuchtung
Gedanken zum Dialog von Psychoanalyse und Buddhismus
Vortrag beim Kongress "Bewusstseinskultur! - Begegnung westlicher Psychotherapie und buddhistischer Geistesschulung" vom 13. - 15. März 2012 in Dresden
ab 8,40 €
von Brück, Michael: Was versteht man unter Bewusstseinskultur?
Bewusstsein ist kein "Etwas", sondern ein Prozess interaktiver Musterbildungen, die auf verschiedenen Verarbeitungsebenen von Informationen entstehen. Bewusstsein entsteht nicht nur im Gehirn, sondern in sozialen Prozessen. Beide Aspekte bedingen einander.
Vortrag beim Kongress "Bewusstseinskultur! - Begegnung westlicher Psychotherapie und buddhistischer Geistesschulung" vom 13. - 15. März 2012 in Dresden
ab 8,40 €
Germer, Christopher: Establishing Selfcompassion
Mitgefühl mit uns selbst ermöglicht eine emotionale Haltung der Achtsamkeit und der ausgedehnten, warmherzigen Akzeptanz uns selbst gegenüber, insbesondere dann, wenn wir leiden, versagen oder uns unzulänglich fühlen
Workshop (englisch) beim Kongress "Bewusstseinskultur! - Begegnung westlicher Psychotherapie und buddhistischer Geistesschulung" vom 13. - 15. März 2012 in Dresden
ab 18,40 €
Kunden kauften auch:
Kunden haben sich ebenfalls angesehen:
Zuletzt angesehen