Pielsticker, AnkeArnaud M. / Pielsticker A. / Franzen G.: Verschiedene hypnotische Ansätze

Arnaud M. / Pielsticker A. / Franzen G.: Verschiedene hypnotische Ansätze
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Produktinformationen "Pielsticker, AnkeArnaud M. / Pielsticker A. / Franzen G.: Verschiedene hypnotische Ansätze"

Ph.D. Marie Arnaud: Therapeutisch sinnvolles Berühren in der Hypnosetherapie
Seit Freud und der Psychoanalyse ist in der gemeinsamen psychotherapeutischen Praxis strengstens verboten, seinen Patienten zu berühren. Bei ärztlichen Untersuchungen berührt und betastet der Arzt ganz selbstverständlich seinen Patienten um zu diagnostizieren, ohne sich dabei ethische Fragen zu stellen. Die Diskrepanz zwischen der Welt der Medizin und der Welt der Psychotherapie scheint offenbar. Wir können uns trotzdem fragen, ob es doch nicht richtig und sinnvoll sein kann, auch in Hypnosesitzungen seinen Patienten taktvoll zu berühren. Wie kann man therapeutisch taktvoll berühren? Was bedeutet es innerhalb der therapeutischen Beziehung, wenn man seinen Patienten berührt? Wozu dient und nützt das und wann schickt es sich, diese Technik zu benutzen? Wie kann man damit behandeln? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich damit für die therapeutische Arbeit? Wieviel Arten von "Berühren" kann man unterscheiden und wann passt welches Berühren? Ich werde anhand verschiedener Beispiele aus meiner eigenen Praxis versuchen, diese Fragen zu beantworten, und meinen Vortrag möglichst mit Bildern und/oder Videos zu illustrieren. Lernziele: eine neue Technik entdecken und (vielleicht) benutzen können Publikum: alle erfahrenen Therapeuten

Dr. phil. Anke Pielsticker: Körperschmerz und Seelenleid - Hypnose bei komplexen Schmerzsyndromen
Theoretischer Hintergrund der Thematik/Lernziele/Inhaltlicher Ablauf: Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen dem Schmerz des Körpers und der Seele. Das Phänomen Schmerz besteht aus biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Hinsichtlich der Schmerzentstehung und Aufrechterhaltung existieren komplexe Wechselwirkungen zwischen somatischen und psychischen Faktoren. Es bestehen psychische Einflüsse auf das Schmerzerleben und Einflüsse des Schmerzes auf das psychische Befinden (biopsychosoziales Konzept des chronischen Schmerzes). Bei chronischen Schmerzerkrankungen entwickeln sich häufig in der Folge auch psychische Störungen (Ängste, Depressionen). Die Schwere der chronischen Schmerzsyndrome kann darüber hinaus auch durch die in neueren Studien belegte neurobiologische Ähnlichkeit der Verarbeitung körperlicher und psychischer Schmerzstimulation (schmerzliche Erfahrungen wie Zurückweisung und Verlust) erklärt werden (Traue et al. 2005). Die Komplexität von chronischen Schmerzsyndromen erfordert einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Der hypnotherapeutische Ansatz berücksichtigt in besonderem Maße emotionale Erlebnisinhalte und kann durch eine flexible und kreative Ausgestaltung der Trance besonders auf komplexe Wechselwirkungen des Schmerzes eingehen. Die klinischen Studien zur Wirksamkeit der Hypnose bei verschiedenen Schmerzsyndromen belegen deutliche Effekte insbesondere auf die affektiven Schmerzkomponenten wie das subjektive Schmerzerleben, die wahrgenommene Schmerzkontrolle und das eingeschätzte Wohlbefinden (Revenstorf 2006, Bongartz et al. 2002, Montgomery et al. 2000). Auch in bildgebenden Verfahren konnte gezeigt werden, dass die affektiven Schmerzinformationen effektiver hypnotisch beeinflusst werden können als die sensorischen Komponenten (Rainville & Price 2004). Des Weiteren stellt die annehmende und unterstützende Grundhaltung des Hypnotherapeuten im Rahmen der Beziehungsgestaltung zu Patienten mit komplexen Schmerzsyndromen eine günstige "Nebenwirkung" dar. Auf der Basis der vorgestellten wissenschaftlichen Befunde werden im Rahmen des Vortrages schlaglichtartig die Möglichkeiten der Hypnose in der Behandlung komplexer Schmerzsyndrome aufgezeigt und durch Einzelfalldarstellungen anschaulich präsentiert werden. Didaktische Mittel: Vortrag Erforderliche Vorkenntnisse: Grundkenntnisse in klinischer Hypnose

Dr. phil. Georg Franzen: Tranceerfahrungen im Kunstraum: Die Grotte von Niki de Saint Phalle
Die französische Malerin, Bildhauerin, Architektin und Aktionskünstlerin Niki de Saint Phalle (1930-2002) zählte zu den produktivsten und bekanntesten Popartistinnen der internationalen Kunstszene. Die Künstlerin hat auf dem Hintergrund des eigenen psychischen Leidens und ihren künstlerischen Intentionen archetypische Ebenen und Tranceelemente in ihren Kunstwerken transformiert. Niki de Saint Phalle gestaltete in den Herrenhäuser Gärten in Hannover eine 1676 erbaute Grotte neu. Die Grotte hatte ursprünglich eine rituelle Funktion. Sie diente als ein Ort des Rückzuges, der Verzauberung und der Imagination und der Trance. Niki de Saint Phalle hat diesen archetypischen Charakter durch ihre Gestaltung wiederbelebt. Durch das Begehen bzw. Durchschreiten des Kunstwerks wird gleichsam diese Tradition wiederbelebt, wobei mit der künstlerische Umsetzung des Innenraums die Tiefendimension durch visuelle und imaginative- und hypnotherapeutische Erfahrungsmöglichkeiten erweitert wird. Im Vortrag wird auf dem Hintergrund der Biographie der Künstlerin das Kunstwerk vorgestellt. Die Verwendung der archetypischen Symbolik und der Einsatz von Tranceelementen in ihrer Kunst erläutert. Dargestellt wird auch die kunstpsychologische Wirkung im Rahmen der rezeptiven Kunsttherapie, in der auch hypnotherapeutische Verfahren in den Prozess eingebunden werden können. Inhalte: Trance und bildende Kunst, Kunstpsychologie, Symbolisches Verstehen bildender Kunst, Der rituelle Prozess von Kunst und seine Phasen, Vortrag mit Erläuterungen zum Kunstwerk.

Panels beim 19. Internationalen Hypnose Kongress vom 17. - 21. Oktober 2012 in Bremen, ca. 80 Min. auf 2 CDs oder 1 DVD

 

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Hersteller Pielsticker, Anke

Artikel-Nr.: HT12-L37C

 

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