Schmid, Bernd: Beziehungs-Horizonte

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Produktinformationen "Schmid, Bernd: Beziehungs-Horizonte"

TA steht für Humanität in Beziehungen.

Zu menschlichen Beziehungen gehört all das, was mithilfe von TA gestärkt werden kann: Bewusstheit, Spontanität, Authentizität etc..

Problematische Kommunikations-Angebote werden mit konstruktiven Gegenangeboten beantwortet. Beeinträchtigungen aus belastenden Erfahrungen werden identifiziert und möglichst beseitigt.

Viktor Frankl unterscheidet: Beziehung ist das, was potentiell aufeinandertrifft, wenn sich Menschen begegnen, bestimmt also auch die möglichen Drehbücher für gemeinsame Inszenierungen. Beziehungen sind definiert durch individuelle Eigenschaften, aber auch durch Umstände der Begegnung und andere Verflochtenheiten in Zeit und Raum. Begegnung meint konkretes Aufeinandertreffen von Menschen. Durch Begegnung werden die einen oder anderen Beziehungsmöglichkeiten verwirklicht.Um die humaneren zu realisieren braucht es Begegnungskompetenz. Um die Beziehungsmöglichkeiten selbst weiter zu entwickeln auch und dazu noch Reflexion von Beziehungen.

Diese Unterscheidung weitet den Blick auf Beziehungen über aktuellen Begegnungsqualitäten, über das "hier und jetzt" und über biographische Zusammenhänge hinaus. Z.B. kommen professionelle, organisationale, gesellschaftliche Zusammenhänge als weitere Gesichtspunkte für Humanität in Beziehungen dazu. Diese sind oft nicht direkt sinnlich erfahrbar oder emotional belegt, sondern wollen inhaltlich erarbeitet und gedanklich durchdrungen sein.

Ausbeutung und Missbrauch kennzeichnen gelegentlich nahe Beziehungen, noch mehr aber Beziehungen zu Menschen und Gruppen, die wir nicht kennen oder als „die anderen“ empfinden. Das Erlernen von Bezogenheit und Empathie innerhalb der eigenen Sippe bewahrt davor nicht.

Es braucht Vernunft um zu erkennen, dass es die anderen und andere Welten global auf Dauer nicht gibt.Es braucht den aktiven Einbezug von unbeachteter und struktureller Inhumanität. Psychologie muss sich dafür als Disziplin für humane Gestaltung gesellschaftlicher Beziehungen relativieren und in ein Miteinander vieler Disziplinen integrieren. Dazu bedarf es der Weiterentwicklung unserer Landkarten, unserer Vorgehensweisen und unserer professionellen Identität als Transaktionsanalytiker. Hierfür brauchen wir weitere Beziehungs-Horizonte.

Oder bekommt Graham Barnes[1] am Ende Recht?

"Berne's theory of transactions deletes the context of communication and its meaning." … "The theory excludes information, mental activity and mind. It cannot conceptualize any unit of complexity greater than an individual." …. "The logic and practical development of this theory can go no further."

[1]Transactions (keynote speech EATA-Conference July 1986)

(Eröffnungsvortrag, 32. DGTA Kongress: "Leben in Beziehungen – Beziehungen im Leben" vom 13. - 15. Mai 2011 in Passau,  ca. 63 Min. auf 1 CD oder 1 DVD)

 

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Artikel-Nr.: DGTA11-EVD

 

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