Merkel, Grischa: Psychopathische Persönlichkeit oder Hirnschädigung?

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Konsequenzen neurowissenschaftlicher Forschung für das Menschenbild des Strafrechts

Verantwortung ist keine Illusion! Wir tragen Verantwortung, indem wir für bestimmte, rechtlich unerwünschte „Erfolge“ unserer Handlungen einstehen müssen. Schuld als Unwerturteil über die Person geht aber weit darüber hinaus, denn mit der strafrechtlichen Reaktion wird dem Täter auch sein Wille vorgeworfen, den rechtlichen Standard nicht einzuhalten – ein selbst gewählter Wille, so will es der Gesetzgeber: der Täter hätte im Augenblick der Tat auch anders handeln können.

Wie plausibel ist diese Annahme in Anbetracht von Tätern, die seit früher Jugend immer wieder Straftaten begehen? Und warum nehmen wir diese Freiheitsunterstellung – zumindest teilweise – zurück, wenn Erwachsene sich nach einer Hirnschädigung aggressiv oder obszön verhalten? Bestimmt der Zustand unseres Gehirns am Ende unsere Freiheit und unsere Schuld?

Die Hirnforschung hat nie in Frage gestellt, dass wir in Begründungszusammenhängen leben. Gerade deshalb legt sie uns nahe, über den Umgang mit Straftätern neu nachzudenken, über die Verantwortung unserer Gesellschaft und über Schuld.

Grischa Merkel, geb. Detlefsen, ist seit 2006 wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und strafrechtliche Nebengebiete in Rostock. Sie studierte Rechtswissenschaften in Bremen und Sheffield, absolvierte Graduiertenstudien in Wirtschafts- und Steuerrecht sowie Kriminologie in Heidelberg und Hamburg, war als Lehrbeauftragte an der Universität Hamburg und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie in Rostock tätig. 2009–2010 war sie Fellow am Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Konsequenzen neurowissenschaftlicher Forschung für das Strafrecht; Handlung und Schuld unter sprachanalytischen Gesichtspunkten sowie der gesellschaftliche Umgang mit Intensivstraftätern und psychisch kranken Tätern. Buchpublikation: Grischa Detlefsen: „Grenzen der Freiheit – Bedingungen des Handelns – Perspektive des Schuldprinzips: Konsequenzen neurowissenschaftlicher Forschung für das Strafrecht“ (Duncker & Humblot, 2006).

Vortrag beim Symposium turmdersinne "Verantwortung oder Illusion? Moral, Schuld, Strafe und das Menschenbild der Hirnforschung" vom 14. - 16. Oktober 2011 in Nürnberg, ca. 34 Min. auf 1 CD oder 1 DVD

 

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Hersteller Merkel, Grischa

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