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Beckermann, Ansgar: Gehirn und Freiheit
Wir können frei sein, auch wenn unsere Entscheidungen auf neuronalen Prozessen beruhen

Viele Neurowissenschaftler bestreiten, dass wir über einen freien Willen verfügen. Eines ihrer Argumente lautet, dass unsere Entscheidungen gar nicht von uns selbst, sondern von unseren Hirnen gefällt werden. (...)
Vortrag beim Symposium turmdersinne "Verantwortung oder Illusion? Moral, Schuld, Strafe und das Menschenbild der Hirnforschung" vom 14. - 16. Oktober 2011 in Nürnberg
ab 8,40 €
Beckermann, Ansgar: Selbstbewusstsein ohne Ich
Wie kognitive Wesen lernen, sich als Teil der Welt zu sehen
Was sehe ich, wenn ich in den Spiegel schaue? Mein Ich? Mein Selbst? Nein, ich sehe mich, nur mich - das Lebewesen, das ich bin. Dass es in jedem Menschen, sozusagen als inneren Personenkern, ein Ich oder Selbst gibt, das wie ein Operator in einer Schaltzentrale das ganze Denken und Handeln dieses Menschen steuert, ist eine Annahme, die sich erst im 17. Jahrhundert entwickelt und die - als massiver philosophischer Irrtum - eine Menge Unheil angerichtet hat. (...)
Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth
ab 8,40 €
auch als Download
Beckermann, Ansgar: Selbstbewusstsein ohne Ich - Wie kognitive Wesen lernen, sich als T...
Wie kognitive Wesen lernen, sich als Teil der Welt zu sehen Was sehe ich, wenn ich in den Spiegel schaue? Mein Ich? Mein Selbst? Nein, ich sehe mich, nur mich - das Lebewesen, das ich bin. Dass es in jedem Menschen, sozusagen als inneren Personenkern, ein Ich oder Selbst gibt, das wie ein Operator in einer Schaltzentrale das ganze Denken und Handeln dieses Menschen steuert, ist eine Annahme, die sich erst im 17. Jahrhundert entwickelt und die - als massiver philosophischer Irrtum - eine Menge Unheil angerichtet hat. Aber wenn es kein Ich und kein Selbst gibt, was kann dann Selbstbewusstsein bedeuten? Viele Lebewesen - auch wir Menschen - sind kognitive Wesen, die, um angemessen in ihrer Umwelt agieren zu können, diese Umwelt repräsentieren müssen. Wir müssen herausfinden, welche Dinge es in unserer Umwelt gibt, was das für Dinge sind, welche Eigenschaften sie besitzen und in welchen Beziehungen sie zueinander stehen. Für die meisten Zwecke ist es jedoch nicht nötig, dass wir uns selbst als Teil unserer Umwelt repräsentieren. Diese Notwendigkeit ergibt sich erst, wenn wir in einer Umwelt leben, in der es andere kognitive Wesen wie uns selbst gibt. Denn für diese kognitiven Wesen sind wir Teil ihrer Umwelt, und deshalb repräsentieren diese Wesen uns auch als Dinge in ihrer Umwelt. Wenn wir das bemerken, beginnen wir zu verstehen, dass auch wir in der Tat Dinge in unserer Umgebung sind, die einen bestimmten Ort und die bestimmte Eigenschaften haben. Selbstbewusstsein - ein Bewusstsein unserer selbst - entwickelt sich also, wenn wir uns selbst explizit als Dinge in unserer Umwelt repräsentieren und wenn wir versuchen herauszufinden, wo wir uns befinden, welche Eigenschaften wir haben und - zum Schluss - wie wir selbst unsere Umwelt repräsentieren. Prof. Dr. Ansgar Beckermann ist Professor für Philosophie an der Universität Bielefeld, seit 2010 im Ruhestand. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Handlungstheorie, Philosophie des Geistes, Erkenntnistheorie, Willensfreiheit und Religionsphilosophie. Aktuelle Buchpublikationen: "Gehirn, Ich, Freiheit: Neurowissenschaften und Menschenbild" (mentis, 2008), "Glaube" (de Gruyter, 2013). Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth, ca. 35 Min. als Sofortdownload (33 MB audio, 112 MB video) >> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich
ab 7,55 €
   
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