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Erbguth, Frank: Narkose - Koma - Wachkoma
Erkenntnisse zum "abgeschalteten" Bewusstsein Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung stellen einige Inhalte der bisherigen Konzepte von Schlaf, Narkose, Koma und Wachkoma in Frage und werden in einem Überblick erläutert. Befunde, die darauf hindeuten, dass bei schwerer Hirnschädigung trotz fehlender Reaktion noch "Reste" von Bewusstsein im Gehirn verborgen sein könnten, haben enorme ethische Implikationen beispielsweise auf die Frage der Einstellung der künstlichen Ernährung und werden kontrovers diskutiert. (...)
Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth
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Erbguth, Frank: Narkose - Koma - Wachkoma - Erkenntnisse zum "abgeschalteten" Bewus...
Erkenntnisse zum "abgeschalteten" Bewusstsein Es gibt unterschiedliche Zustände, in denen unser Bewusstsein "abgeschaltet" zu sein scheint: (1) in natürlicher Weise im Schlaf (griech. "Hypnos"; in der Antike der Bruder des Todes Thanatos und Vater der Träume), (2) bei Schädigungen des Gehirns im Koma (griech. "tiefer Schlaf") und (3) bei einer Narkose ("künstliches Koma") in Form unterdrückter Hirnaktivität durch zugeführte Substanzen. Der Begriff "Wachkoma" ist unglücklich gewählt, da er zwei widersprüchliche Zustandsbezeichnungen enthält. Gemeint ist die Kombination geöffneter Augen als Signal für Wachheit bei gleichzeitig komplett aufgehobener Reaktivität als Zeichen der Bewusstlosigkeit (= Koma). Oft besteht eine Begriffsverwirrung bei der korrekten Bezeichnung von Gehirnschädigungen mit Auswirkungen auf Wachheit und Bewusstsein: die Bedeutungen von "Koma", "Wachkoma", oder sogar dem "Hirntod" werden vermischt oder verwechselt. Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung stellen einige Inhalte der bisherigen Konzepte von Schlaf, Narkose, Koma und Wachkoma in Frage und werden in einem Überblick erläutert. Befunde, die darauf hindeuten, dass bei schwerer Hirnschädigung trotz fehlender Reaktion noch "Reste" von Bewusstsein im Gehirn verborgen sein könnten, haben enorme ethische Implikationen beispielsweise auf die Frage der Einstellung der künstlichen Ernährung (z.B. "Fall" Terry Schiavo 2005) und werden kontrovers diskutiert. Prof. Dr. Frank Erbguth ist als Neurologe und Psychologe Direktor der Klinik für Neurologie des Klinikums Nürnberg sowie Professor an der Neurologischen Klinik der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. neurologische Notfall- und Intensivmedizin inkl. Bewusstseinsstörungen, Entzündungs- und Infektionserkrankungen des Nervensystems sowie Medizingeschichte und Medizinethik. Vortrag beim Symposium turmdersinne "Bewusstsein - Selbst - Ich: Die Hirnforschung und das Subjektive" vom 04. - 06. Oktober 2013 in Fürth, ca. 41 Min. als Sofortdownload (42 MB audio, 128 MB video) >> Hier auch als CD oder DVD in unserer Auditorium-Edition erhältlich
ab 7,55 €
   
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